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Impfstoffstreit: Astrazeneca wehrt sich gegen EU-Vorwürfe

Brüssel. Der Streit um knappen Corona-Impfstoff des Herstellers Astrazeneca für die Europäische Union eskaliert. Das Unternehmen wehrte sich am Mittwoch gegen Vorwürfe der EU wegen Lieferengpässen und wies Brüssel einen Teil der Verantwortung zu. Darauf regierte die EU-Kommission empört.

Verwirrung entstand um ein EU-Krisentreffen mit Konzernvertretern, das nun aber doch wie geplant am Mittwochabend (18.30 Uhr) stattfinden soll.
Laut Astrazeneca könnte es zwei bis drei Monate dauern, bis Impfstoff im geplanten Umfang an die EU geliefert wird. Astrazeneca-Chef Pascal Soriot sagte der “Welt”: “Sobald wir in den nächsten Tagen die Zulassung erhalten, liefern wir drei Millionen Dosen. Dann jede Woche mehr, bis wir bei 17 Millionen sind. Die werden nach Bevölkerungszahl verteilt, für Deutschland mithin ungefähr drei Millionen in einem Monat.” Das sei “gar nicht so schlecht”
Die EU streitet mit dem britisch-schwedischen Hersteller, seit dieser eine Lieferkürzung nach der für diese Woche erwarteten Zulassung angekündigt hatte. Statt erwarteter 80 Millionen Impfdosen im ersten Quartal sollen nach EU-Angaben nur 31 Millionen ankommen. Den angegebenen Grund – Probleme in der Lieferkette – will die EU nicht gelten lassen.

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Author: dpa

Ex-Verfassungschef Maaßen: Ein Diener zweier Herren?

27 Jan. 2021 17:33 Uhr

Der ehemalige Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, hat als Berater für eine Kanzlei gearbeitet, die auch für die vom Verfassungsschutz beobachtete Partei AfD tätig war. Jetzt hat er sie verlassen.
Während die AfD in Brandenburg, Thüringen und nun auch in Sachsen-Anhalt von Verfassungsschützern als Verdachtsfall eingestuft wurde, kämpft eine Kölner Kanzlei weiter um den guten Ruf dieser Partei. Die AfD klagt dort vor dem Verwaltungsgericht gegen das gleichfalls dort ansässige Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV). Laut dpa habe die Partei dort zwei Klagen sowie zwei Eilanträge eingereicht.Es solle damit verhindert werden, dass die AfD in Nordrhein-Westfalen (NRW) ebenfalls zum Verdachtsfall und damit zu einem Fall für den Verfassungsschutz wird. Pikant an den Details ist: Die Kölner Kanzlei Höcker vertritt diese Partei bei Klagen und Eilanträgen; in anderen Fällen auch bei Klagen gegen Journalisten. Auch Hans-Georg Maaßen arbeitete seit Oktober 2019 bei der Kanzlei als Berater – nach seiner Tätigkeit als oberster Geheimdienstler. Warum er jetzt geht, sagt er nicht.Nach mehr als einem Jahr zieht sich der ehemalige Verfassungsschutzchef aus seiner genehmigten Nebentätigkeit nun zurück. Rechtlich ist dagegen schwer etwas einzuwenden, zumal Maaßen für die Kanzlei als beratender Experte, als sogenannter “Of Counsel” tätig war. Er hatte nach seiner Versetzung in den einstweiligen Ruhestand in dem auf Presserecht spezialisierten Büro als nichtangestellter Berater das Geschäftsfeld “öffentliches Äußerungsrecht” abgedeckt. Diesbezüglich vertritt die Kanzlei jene, die sich von rechtswidriger Berichterstattung betroffen sehen.

Maaßen selbst hatte im November 2018 sein Amt als Verfassungsschutzpräsident verlassen müssen, nachdem er zuvor “linksradikale Kräfte in der SPD” verortet hatte. Darüber hinaus hatte er auch die Bundesregierung  bezichtigt, ungeprüft Falschinformationen zu verbreiten. Das war das Ende seiner Amtskarriere. Dann wurde er für die Kanzlei nicht nur zum “Experten im Bereich der inneren Sicherheit und der geheimen Nachrichtendienste, sondern auch ein ausgewiesener Fachmann im öffentlichen Recht und in der politischen Kommunikation”, wie die Kanzlei selbst bekanntgab. Nun zog er sich auch aus dieser Tätigkeit zurück.Das Gesetz untersagt einem Anwalt, tätig zu werden, wenn er bereits in derselben Rechtssache befasst war, sei es als Anwalt, Richter oder Angehöriger des öffentlichen Dienstes.Auch im Beamtenrecht gilt dieser Rechtsgedanke als bindend, um in einer Ruhestandstätigkeit nicht dienstliche Geheimnisse zu verraten.Die Kanzlei Höcker hatte die AfD bereits vertreten, als Maaßen noch im Amt war.Die Kanzlei Höcker betonte, Maaßen wäre auf eigenen Wunsch “persönlich jedoch nicht befasst mit Mandaten der Linken, der Grünen, der AfD oder von Beobachtungsobjekten des Verfassungsschutzes” gewesen.Mehr zum Thema – Nach Lobbyismusvorwürfen: Philipp Amthor zieht sich aus Amri-Untersuchungsausschuss zurück — RT DE

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Author: RT Deutsch

PC für Schüler: Diese Computer eignen sich fürs Homeschooling

27.01.2021, 17:31 Uhr

Auf der Suche nach einem PC für Schüler? Kein Problem, diese Laptops und Mini-PCs eignen sich für den digitalen Unterricht.

Viele Kinder brauchen im Lockdown viele Computer, weil sie zeitgleich am Unterricht teilhaben wollen. Nicht jede Familie hat aber mehrere Rechner daheim. Wenn die große Schwester fürs Abitur büffelt, bleibt den kleinsten nur, den Unterricht am Smartphone zu verfolgen. Auf dem winzigen Bildschirm aber lernt es sich schlecht. 

Ein Problem, was der Staat nicht zu lösen vermag und an den Eltern hängen bleibt (Hier finden Sie praktische Tipps fürs Homeschooling). Das Gute vorweg: Einen leistungsstarken Gaming-Computer braucht es nicht, um die Hausaufgaben zu erledigen. Worauf aber müssen Eltern achten, die ihren Kindern eine digitale Schulbank einrichten wollen? 

PC für Schüler: Die Bestandsaufnahme

Grundsätzlich braucht es eine Webcam, ein Mikrofon, einen Bildschirm, Maus und Tastatur und natürlich einen Computer, um am Unterricht teilzunehmen. Das eröffnet bei der Wahl eines PCs für Schüler mehrere Optionen: Wenn Sie alles in einem haben wollen, entscheiden sich für einen Laptop, ein Chromebook oder einen All-in-One-PC. Die Geräte bieten Webcam, Mikrofon, Bildschirm, Tastatur – also alles, was Kinder brauchen, um am digitalen Unterricht teilzunehmen.

Sie sind in der Anschaffung aber meist teurer als ein winziger Mini-PC, der mit Schulaufgaben ebenfalls zurechtkommt. Wenn Sie oder Freunde im Keller noch einen Monitor mit HDMI-Anschluss, USB-Maus und Tastatur oder eine Webcam herumfliegen haben, lässt sich mit den Mini-PCs fix ein Arbeitsplatz einrichten.

Laptops für die Schule: Empfehlenswerte Windows-Geräte

Der Asus E203NA-FD084TS bietet alles, was Schüler brauchen: Microsoft-Office-Programme wie Word laufen auf dem Laptop problemlos. Sein Display misst in der Diagonalen 29 Zentimeter und löst mit 1366 x 768 Pixeln auf. Der Speicher bemisst 64 Gigabyte – Videos und Fotos sollten Ihre Kinder nicht auf dem Gerät sichern, für Dokumente und Arbeitsblätter reicht der Speicherplatz.

Die 4 Gigabyte Arbeitsspeicher arbeiten zusammen mit einem Intel-Celereon-N3350-Prozessor. Anspruchsvolle Games schafft der Prozessor nicht. Windows 10 S ist auf dem Rechner bereits installiert. Allerdings wartet der Laptop mit einem fetten Minuspunkt auf: Er hat eine US-amerikanische Tastatur. Die Buchstaben “Z” und “Y” sind vertauscht, einige Sonderzeichen und Umlaute fehlen. Ein Manko, das andere Einsteigerlaptops teilen.

Notebooksbilliger.de | Asus E203NA-FD084TS

Ein USB-3.0-Anschluss, ein USB-Type-C-AnschlussBetriebssystem: Windows 10Ethernet-PortWLAN-Dual-Band und Bluetooth 4.1Speicherplatz: 64 GBKamera: IntegriertMikrofon: IntegriertLautsprecher: Integriert

Denn auch der Teclast-Laptop hat das Tastatur-Problem. Abgesehen davon arbeitet er mit Windows 10 Home und eignet sich damit für Microsoft-Programme wie Word und Excel. Im Rechner kommt ein Intel-Celeron-Apollo-Lake-N3350-Prozessor zum Einsatz. Gamer werden damit nicht glücklich, Schüler dagegen schon. Schön: Das Display löst mit Full HD auf und ist mit 39,62 Zentimetern 10 Zentimeter größer als das des Asus E203NA-FD084TS. Weiterer Pluspunkt sind die 128 Gigabyte Speicherplatz. Das ist doppelt so viel wie beim Laptop von Asus. Gleiches gilt für den Arbeitsspeicher, der 8 Gigabyte groß ist. 

Zwei USB-3.0-AnschlüsseBetriebssystem: Windows 10Ethernet-PortWLAN-Dual-Band und Bluetooth 4.1Speicherplatz: 128 GBKamera: IntegriertMikrofon: IntegriertLautsprecher: Integriert

Gut fahren Sie für Ihr Kind auch mit dem Acer Aspire 1 (A114-32-C5U6). Der Laptop bietet einen Intel-Celeron-N4020-Prozessor. Sein Display löst aber nur mit 1366 x 768 Pixel auf. In der Diagonalen misst es 35,56 Zentimeter. Windows 10 ist auf dem Computer vorinstalliert. Insgesamt finden 64 Gigabyte an Daten auf dem internen Speicher Platz. Als Arbeitsspeicher spendiert Acer seinem Laptop 4 Gigabyte. Word- und Excel-Dokumente verarbeitet der Laptop problemlos. Schön: Alle Windows-Laptops bieten Webcam und Lautsprecher. Sie müssen Ihrem Kind keine Zusatzhardware kaufen, damit es am Unterricht teilnehmen kann.

Ein USB-3.0-Anschluss, Zwei USB-2.0-AnschlüsseBetriebssystem: Windows 10Ethernet-PortWLAN-Dual-Band und Bluetooth 4.1Speicherplatz: 64 GBKamera: IntegriertMikrofon: IntegriertLautsprecher: Integriert
PC für Schüler: Chromebooks als Windows-Alternative

Es muss nicht immer Windows sein. Die meisten Aufgaben erledigen Schüler über den Browser. Bringen Sie in Erfahrung, wie Ihr Kind arbeitet. Ist es auf Office-Programme von Microsoft angewiesen, führt nichts um einen Windows-Computer herum, denn Word, Excel & Co. laufen nur in abgespeckter Browser-Version auf Chromebooks.

Warum? Die Geräte laufen unter dem Google-Betriebssystem ChromeOS und dafür hat Microsoft seine Office-Programme noch nicht programmiert. Außerdem warten Chromebooks mit einem weiteren Manko auf: Meist fehlen den Geräten Ethernet- und HMDI-Ports. Ihre Kinder sind damit auf stabiles WLAN angewiesen. Was Windows-Laptops und Chromebooks eint, sind integriert Webcam, Mikrofon und Lautsprecher. Zusatzkosten für weitere Hardware fallen weg.

Das Display des Acer Chromebook Spin 311 misst in der Diagonalen 29,46 Zentimeter und löst mit 1366 x 768 Pixeln auf. 64 Gigabyte Fotos und Dokumente finden auf dem Chromebook eine neue Heimat – nicht viel aber ausreichend für Arbeitsmaterialien. Im Spin 311 arbeitet der MediaTek-ARM-Cortex-A73/A53-Prozessor, der Schulaufgaben meistert. Ihm assistieren 4 Gigabyte bei der Arbeit. Wie bei den Windows-Laptops auch reicht die Performance des Acer Chromebook Spin 311 nicht für Spiele aus.

Ein USB-2.0-Anschluss, ein USB-3.1-Typ-C-Anschluss Betriebssystem: ChromeOSEthernet-Port: Nicht vorhandenWLAN-Dual-Band und Bluetooth 4.2Speicherplatz: 64 GBKamera: IntegriertMikrofon: IntegriertLautsprecher: Integriert

Ein weiterer Vertreter der Chromebooks ist das Acer 314 (CB314-1H-C6KW). Sein Display erstreckt sich über eine Diagonale von 35,56 Zentimetern und löst in Full HD auf.  Acer spendiert dem Chromebook einen Intel-N4100-Prozessor, dessen vier Kerne bei 1,1 Gigahertz takten. Auf 64 Gigabyte Speicher sichern Schüler ihre Arbeitsmaterialien. Vier Gigabyte Arbeitsspeicher assistieren dem Prozessor bei seinen Berechnungen. 

Notebooksbilliger.de | Acer Chromebook 314 (CB314-1H-C6KW)

Zwei USB-3.0-Anschlüsse, zwei USB-3.1-Typ-C-Anschlüsse Betriebssystem: ChromeOSEthernet-Port: Nicht vorhandenWLAN-Dual-Band und Bluetooth 5.0Speicherplatz: 64 GBKamera: IntegriertMikrofon: IntegriertLautsprecher: Integriert

Eine überlegenswerte Windows-Alternative verbirgt sich auch hinter dem Lenovo Chromebook S345-14AST. Im Vergleich zum Acer Chromebook setzt Lenovo beim Prozessor auf AMD. Was die Prozessoren der unterschiedlichen Hersteller eint, ist das sie einfache Aufgaben schaffen, sich aber nicht für rechenintesive Anwendungen eignen. Schade: Der interne Speicher ist mit 32 Gigabyte äußerst spärlich bemessen, sollten für die Schularbeit aber ausreichen. Das Display misst in der Diagonalen 35 Zentimeter. Schön: Es löst in Full HD auf.

Zwei USB-3.0-Anschlüsse, zwei USB-3.1-Typ-C-Anschlüsse Betriebssystem: ChromeOSEthernet-Port: Nicht vorhandenWLAN-Dual-Band und Bluetooth 5.0Speicherplatz: 32 GBKamera: IntegriertMikrofon: IntegriertLautsprecher: Integriert
PC für Schüler: Der All-in-One PC

All-in-One-Computer sind Rechner, die alles in einem bieten. Berühmteste Vertreter dieser Gattung sind die iMacs von Apple. Word, Excel & Co. laufen aber auch auf den Computern anderer Hersteller, beispielsweise auf dem HP All-in-One 21-b0002ng. Auf seiner SSD speichert der HP-Rechner maximal 256 Gigabyte Arbeitsmaterialien. Das reicht für massig Schulaufgaben.

Sein Display löst in Full HD auf und erstreckt sich dabei auf einer Bildschirmdiagonale von 52,60 Zentimetern. Ihr Kind braucht also einen freien Schreibtisch, um mit dem Computer zu arbeiten. Als Prozessor verbaut HP den Intel Celeron J4025. Es ist ein Zweikerner für den alltäglichen Gebrauch. Surfen, Videokonferenzen, Word und Excel schafft er. Die neuesten Games laufen auf dem Prozessor aber nicht. Achtung: Auf dem Computer ist kein Betriebssystem installiert! Wenn Sie Windows 10 installieren wollen, brauchen Sie eine DVD oder einen bootfähigen USB-Stick inklusive Lizenzschlüssel. 

Notebooksbilliger.de | HP All-in-One 21-b0002ng

Zwei USB 3.0-Anschlüsse, Zwei USB 2.0-AnschlüsseKein BetriebssystemEthernet-PortWLAN-Dual-Band und Bluetooth 4.2Speicherplatz: 256 GBKamera: IntegriertMikrofon: IntegriertLautsprecher: Integriert

Computer für Schüler: Der Mini-PC

Wenn Sie Maus, Tastatur, Monitor und Webcam herumliegen haben, lohnt der Blick auf Mini-PCs. Die Computerwinzlinge kommen mit Office-Aufgaben locker zurecht, sparen Platz, sind einfach zu transportieren und eignen sich wunderbar für Schüler.

Beachten Sie vor dem Kauf aber, dass die Computer über genug USB-Buchsen für Maus, Tastatur, Headset und Webcam verfügen. Außerdem verkaufen viele Hersteller die kleinen Rechner ohne Betriebssystem oder mit Linux, wie etwa den MiniX NEO-Z83-4U, der mit Ubuntu daherkommt. Damit nehmen Schüler zwar problemlos am Unterricht teil – die Umgewöhnung birgt aber Frustration. 

Für Windows-Nutzer eignet sich daher der Acepc-Mini-PC eher. Auf ihm ist Windows 10 vorinstalliert. Der Rechner hat zwei USB-3.0- und zwei USB-2.0-Buchsen. Wer Maus, Tastatur und Webcam per USB-Kabel anschließen will, braucht vielleicht einen USB-Hub, um dem Computer mehr Verbindungsmöglichkeiten zu spendieren. Im Mini-PC arbeiten die vier Kerne des Intel-Atom-x5-Z8350-Prozessors im Verbund mit 4 Gigabyte Arbeitsspeicher. Zocken ist also auch bei den kleinen PCs nicht drin. Seine Festplatte speichert 64 Gigabyte Daten. Das ist nicht viel, aber Schüler speichern meist Excel- oder Word-Dokumente – und die brauchen verbrauchen nicht viel Speicher. 

Zwei USB 3.0-Anschlüsse, Zwei USB 2.0-AnschlüsseBetriebssystem: Windows 10 Ethernet-PortWLAN-Dual-Band und Bluetooth 4.2Speicherplatz: 64 GBVerbindungen: HDMI und VGAKamera: Nicht integriertMikrofon: Nicht integriertLautsprecher: Nicht integriert

Eine noch kleinere Lösung stellt der Mini-PC-Stick von Acepc dar. In ihm werkelt der gleiche Prozessor wie im Acepc Mini-PC. Der Stick bietet zwei USB-Buchsen, aber leider keinen Ethernet-Anschluss. Sie sind also auf WLAN angewiesen. Je nach Wohnsituation ist das für Schüler nervig, wenn der Funkempfang nicht bist ins Kinderzimmer reicht. Außerdem bedarf der Windows-10-Stick eines Bildschirms mit HDMI-Anschluss. Ähnlich wie Streamingsticks von Amazon oder Google stecken Sie den Winzling direkt in die HDMI-Buchse des Monitors. Übrigens: Das funktioniert natürlich auch am Fernseher. So lässt sich eine Mattscheibe mit HDMI-Anschluss zum Office-Monitor umfunktionieren.

Ein USB 3.0-Anschlüsse, Ein USB 2.0-AnschlüsseBetriebssystem: Windows 10 Kein Ethernet-PortWLAN-Dual-Band und Bluetooth 4.2Speicherplatz: 64 GBVerbindungen: HDMIKamera: Nicht integriertMikrofon: Nicht integriertLautsprecher: Nicht integriert

Ein Premium-Modell unter den kleinen Office-Computern für Schüler ist der Intel Nuc Mini. In ihm arbeitet der Vierkerner Intel J3455 im Verbund mit 4 Gigabyte Arbeitsspeicher und 500 Gigabyte Speicherplatz. Der PC für Schüler bietet vier USB-Buchsen, einen Gigabit-Ethernet-Port,  WLAN und Bluetooth 4.2. Wenn Sie allerdings noch Tastatur, Maus, Webcam und Monitor hinzukaufen müssen, lohnt es sich ab der Preisklasse, auf einen All-in-One-Computer oder Laptop zu schielen.

 

Vier USB 3.0-AnschlüsseBetriebssystem: Windows 10 Ethernet-PortWLAN-Dual-Band und Bluetooth 4.2Speicherplatz: 500 GBVerbindungen: HDMI und VGAKamera: Nicht integriertMikrofon: Nicht integriertLautsprecher: Nicht integriert
PC für Schüler: Monitor, Maus und Tastatur, Webcam

Falls Sie noch einen älteren Laptop oder Computer zur Verfügung haben, aber Webcam, Maus, Bildschirm oder Tastatur fehlen, gilt das Gleiche wie für Computer: Um Schulaufgaben zu erledigen, braucht es keine Gaming-Hardware. Kabelgebundene Sets bestehend Maus und Tastatur gibt es bei Amazon ab 15 Euro. Sind die USB-Steckplätze begrenzt, können Sie auf Bluetooth-Sets umsteigen. Die meisten enthalten ein Bluetooth-Dongle, wie etwa das Tastatur-Maus-Set von Jelly Comb.

Eine Webcam mit integriertem Mikrofon gibt es vom selben Hersteller. Alternativ bieten sich auch hier Sparpotenziale und zwar softwareseitig: Kostenfreie Apps wie “Epoccam” funktionieren das Smartphone zur Webcam um. Dazu müssen Sie die dazugehörige App auf Computer und Smartphone installieren und Ihr Handy per USB-Kabel mit dem Rechner verbinden. Alternativ kann Ihr Kind natürlich auch am Smartphone an Videocalls teilnehmen und die Aufgaben dann am Computer erledigen. 

Neue Office-Monitore sind dagegen etwas teurer. Der Dell SE2216H etwa kostet um die 100 Euro und reicht für Homeschooling vollkommen aus. Dem Monitor fehlen aber nette Eigenschaften wie ein integriertes USB-Hub. Wenn die Steckplätze am Mini-PC rar gesät sind, wollen Sie einen USB-Hub dazukaufen. 

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axp

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Youtube verlängert Sperre von Trump auf unbestimmte Zeit

Washington. Youtube hat die Sperre für das Hochladen neuer Videos des früheren US-Präsidenten Donald Trump auf unbestimmte Zeit verlängert.
Ein Youtube-Sprecher teilte mit, der Kanal bleibe dafür wegen der “Besorgnis über das anhaltende Gewaltpotenzial” bis auf weiteres gesperrt. “Unsere Teams bleiben wachsam und beobachten jede neue Entwicklung genau.”
Ältere Videos sind auf Trumps Youtube-Kanal weiterhin abrufbar. Der Ex-Präsident kann aber keine neuen Videos oder Livestreams hochladen. Die Kommentarfunktion auf dem Kanal ist deaktiviert. Hintergrund ist die Erstürmung des Kapitols durch Trump-Anhänger am 6. Januar.
Der Google-Videodienst hatte eine Woche nach dem Angriff auf den Kongress damit begonnen, den damals noch amtierenden Präsidenten am Hochladen neuer Inhalte zu hindern. Am vergangenen Donnerstag hatte der Google-Videodienst die Sperre für Trump zunächst für eine Woche verlängert. Zuvor hatten unter anderem Twitter und Facebook die jeweiligen Konten des abgewählten Präsidenten dauerhaft gesperrt. Bei Youtube hat Trump knapp 2,8 Millionen Abonnenten.

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Author: dpa

Neues Prüfgremium für Doktorarbeit von Giffey nimmt Arbeit auf

Neues Prüfgremium für Doktorarbeit von Giffey nimmt Arbeit auf

Franziska Giffey
© © 2021 AFP

27.01.2021, 17:07 Uhr

Das neue Gremium der Freien Universität Berlin zur Prüfung der Dissertation von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat seine Arbeit aufgenommen.

Das neue Gremium der Freien Universität Berlin zur Prüfung der Dissertation von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat seine Arbeit aufgenommen. Die Mitglieder seien am Montag zusammengekommen und hätten sich erneut mit dem Verfahren vertraut gemacht, wie die Hochschule am Mittwoch erklärte. Außerdem nahmen die Mitglieder des Gremiums den Prüfauftrag entgegen und einigten sich auf die nächsten Schritte.

Die Namen der Mitglieder des Gremiums würden bis auf Weiteres nicht öffentlich gemacht, “um die vertrauliche Zusammenarbeit in dem Verfahren nicht zu gefährden”. Einen genauen Zeitpunkt für weitere Informationen oder eine Entscheidung des Gremiums nannte die Freie Universität Berlin nicht. Da das Gremium “der besonderen Sorgfalt verpflichtet” sei, könne der für das Prüfverfahren notwendige zeitliche Aufwand “allein vom Prüfungsgremium selbst entschieden werden”, erklärte die Universität.

Im November 2020 hatte die Universität angekündigt, die wissenschaftliche Expertise der Bundesfamilienministerin und SPD-Spitzenkandidatin für die Berliner Abgeordnetenhauswahl erneut unter die Lupe zu nehmen. Im Herbst 2019 hatte sich die Hochschule gegen eine Aberkennung des Doktortitels entschieden und es bei einer Rüge belassen. Als Reaktion auf die erneute Prüfung erklärte Giffey, ihren Doktortitel nicht mehr führen zu wollen.

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Olympia im Notstand: Was wird aus den Sommerspielen in Tokio 2021?

Für Thomas Bach gibt es keinen Zweifel. “Die Athleten werden am 23. Juli voller Stolz ins Olympiastadion von Tokio einlaufen und in die Welt eine Botschaft von Widerstandsfähigkeit, Leidenschaft und olympischen Werten senden”, sagt der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees. Doch bevor sich die IOC-Exekutive am Mittwoch erneut zu Beratungen um die bedrohliche Lage in Japan traf, waren die Sorgen um eine Komplett-Absage der schon einmal verschobenen Sommerspiele größer denn je.Was spricht gegen die Austragung der Tokio-Spiele?In Japan und vielen Ländern ist die Zahl der Corona-Infektionen bedrohlich hoch. Die Verbreitung noch ansteckenderer Virus-Mutationen schürt die Furcht vor einer weiteren Verschärfung der Krise. Für den Großraum Tokio ist der Notstand ausgerufen, Ausländern ist vorerst die Einreise untersagt. Die als Olympia-Testlauf für Anfang März im Aquatics Center geplante Qualifikation der Synchronschwimmer wird wohl verschoben. In Umfragen hat sich eine klare Mehrheit der Japaner gegen Olympia in diesem Sommer ausgesprochen. Niemand kann derzeit garantieren, dass sich in den nächsten sechs Monaten die Lage weltweit so entspannt hat, dass Sommerspiele mit 11 000 Sportlern und tausenden Gästen nicht zum Superspreader-Ereignis werden.Was macht den Organisatoren Hoffnung?Die Olympia-Macher setzen darauf, dass bis zum Sommer viele Tokio-Teilnehmer geimpft werden können. Anders als im Vorjahr, als im März der Entschluss zur Verlegung der Spiele fiel, weiß die Forschung jetzt deutlich mehr über Corona. So konnten inzwischen eine Reihe internationaler Sportereignisse mit Hygienekonzepten ausgetragen werden. Die Lerneffekte daraus sollen auch für Tokio helfen. Und noch bleiben sechs Monate Zeit und das Hoffen auf eine Entwicklung wie im Vorjahr, als die Corona-Welle im Sommer vielerorts abebbte.Worauf müssen sich die Olympioniken einstellen?In der kommenden Woche wird die Veröffentlichung eines detaillierten Handbuchs der Organisatoren erwartet, in dem Corona-Regeln und Zugangsbestimmungen für Athleten, Funktionäre, Helfer und Medienvertreter festgehalten sind. So könnte eine Selbstisolation vor der Anreise erwünscht sein, für die Einreise dürfte ein negativer Corona-Test nötig sein. Die Sportlerinnen und Sportler sollen erst fünf Tage vor ihrem Wettkampf ins olympische Dorf einziehen und spätestens zwei Tage nach ihrem letzten Auftritt wieder abreisen. Es werden strenge Abstands- und Hygieneregeln gelten, abseits von Training und Wettkampf müssen Masken getragen werden. Häufige Corona-Tests sollen ebenso Sicherheit bringen wie die Einrichtung einer ambulanten Versorgungseinrichtung für Corona-Fälle im Athletendorf und gestaffelte Essenszeiten.Wird es eine Impfpflicht geben?Das haben die Gastgeber und IOC-Chef Bach ausgeschlossen. Sie drängen aber darauf, dass sich so viele Beteiligte wie möglich freiwillig impfen lassen. “Das ist halt auch ein Zeichen von Solidarität, nicht nur unterhalb der Athleten, sondern auch mit unseren Gastgebern”, sagt IOC-Sprecher Christian Klaue. Immer wieder wird betont, dass der Sport sich bei den Impfungen nicht vordrängeln will. Je näher Olympia rückt, umso größer dürfte aber die Ungeduld werden. Das IOC hat alle 206 Nationalen Olympischen Komitees aufgefordert, kurzfristig Gespräche mit den jeweiligen Regierungen über das Impfen zu führen.Werden Zuschauer zugelassen?”Es ist schön, Zuschauer zu haben. Aber es ist kein Muss”, sagt das dienstälteste IOC-Mitglied, Richard Pound. “Wenn es der einzige Weg zur Veranstaltung dieser Spiele ist, keine Zuschauer dabei zu haben, dann akzeptiert das inzwischen jeder”, sagt Sebastian Coe, der Chef des Leichtathletik-Weltverbands. Noch im Dezember hatte indes das Organisationskomitee bekräftigt, sogar möglichst viele ausländische Besucher ins Land lassen zu wollen. Für sie solle eine generelle Maskenpflicht und das Gebot zur Nutzung einer Corona-Warn-App gelten. Eine Entscheidung über die Zuschauerfrage ist für das Frühjahr angekündigt. Der Veranstalter Dertour als offizieller deutscher Ticketvermarkter bietet weiter Olympia-Reisepakete an, deren Kosten im Fall einer Absage erstattet werden sollen.Wie gehen die Athleten mit der Unsicherheit um?”Wir wissen, wie leidenschaftlich olympische Athleten sind. Wir wissen, dass sie flexibel genug sein werden und sich an diese Situation anpassen werden”, sagt IOC-Präsident Bach. Der deutsche Ruderer Oliver Zeidler indes spricht von einem “Psychospiel”. Weil viele Wettkämpfe ausgefallen sind und teils auch das Training im Lockdown nicht so einfach ist, sorgen sich viele Olympioniken um ihre Form. Für nicht wenige stehen sogar Qualifikationswettkämpfe aus, die auch unter erschwerten und womöglich nicht ganz fairen Bedingungen stattfinden. Und doch ist das große Ziel Olympia noch immer für viele Motivation. “Das ist ein starker Energiespender”, sagt Johannes Herber, Geschäftsführer der Vereinigung Athleten Deutschland.Welche Folgen hätte eine Absage der Sommerspiele?Viele Athleten wären durch einen Ausfall der Spiele einer einmaligen sportlichen Chance und der Früchte jahrelanger Trainingsarbeit beraubt. Noch schlimmer aber seien “finanzielle Auswirkungen auf allen Ebenen quer durch den Weltsport, die sich die meisten gar nicht vorstellen können”, sagt Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes. Ein Großteil der IOC-Einnahmen stammt aus dem Verkauf der TV-Rechte für Olympia, für Tokio sind es zwischen zwei und drei Milliarden Euro. Dazu würden Sponsoren-Einnahmen wegbrechen. Geld, das weitgehend unter den Nationalen Olympischen Komitees und Weltverbänden verteilt wird – und plötzlich fehlen würde. Der DOSB erhält im Vierjahreszeitraum zwischen Sommerspielen rund 30 Millionen Euro vom IOC. Bleibt ein erheblicher Teil davon aus, könnten schmerzhafte Einschnitte in die Sportlandschaft folgen.

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Author: dpa

Musk und Bezos streiten um Satelliten-Umlaufbahnen

Washington. Raumfahrtfirmen der beiden reichsten Männer der Welt streiten um Umlaufbahnen für ihre Internet-Satelliten.
Das Unternehmen SpaceX von Tesla-Chef Elon Musk will von der amerikanischen Telekom-Aufsicht FCC die Erlaubnis, hunderte Satelliten seiner Starlink-Flotte näher zur Erde fliegen zu lassen. Die Firma Kuiper, die dem Online-Händler Amazon von Jeff Bezos gehört und ebenfalls ein Netzwerk aus Satelliten zur Internet-Versorgung aufbauen will, kämpft dagegen an.
Solche Streitigkeiten werden meist ohne große öffentliche Aufmerksamkeit ausgefochten, doch Musk thematisierte den Konflikt am Dienstag auf Twitter. Er argumentierte, dass es nicht im öffentlichen Interesse wäre, Starlink heute zu behindern, während Amazons Satelliten-System “bestenfalls erst in einigen Jahren einsatzbereit” sein werde.
Amazon konterte, dass die SpaceX-Pläne die Gefahr von Kollisionen im All erhöhen und Konkurrenten in dem Geschäft lähmen würden. “Es ist ganz klar im Interesse von SpaceX, den Wettbewerb im Keim zu ersticken, aber es ist ganz bestimmt nicht im öffentlichen Interesse”, hieß es in einem Tweet von Amazon.
SpaceX will zur Internet-Versorgung rund um die Welt ein Netzwerk aus etwa 12 000 Satelliten aufbauen. Inzwischen sind mehr als 1000 davon im All. Sie sind in einer Höhe von rund 550 Kilometern unterwegs. Nun würde SpaceX gern weitere gut 2800 Satelliten, die eigentlich für eine doppelt so hohe Umlaufbahn vorgesehen sind, auch in dieser Höhe installieren. Niedrigere Umlaufbahnen sind von Vorteil: Kürzerer Weg für das Signal bedeutet mehr Tempo. Deswegen würde auch Amazon gern dort aktiv sein. Amazons Firma bekam bisher eine Flotte aus gut 3200 Satelliten von der FCC gebilligt, schoss aber noch keine hoch.
Musk und Bezos sind aktuell die mit Abstand reichsten Menschen der Welt – hauptsächlich durch den Wert der Beteiligungen an ihren Unternehmen. Musk kam nach Berechnungen des Finanzdienstes Bloomberg zuletzt auf ein Vermögen von 210 Milliarden Dollar, Bezos auf 194 Milliarden.
Nicht zuletzt dank Musks und Bezos’ Faszination beim Thema All ist die Raumfahrt in den vergangenen Jahren immer mehr zu einem Spielplatz für Milliardäre geworden. SpaceX entwickelte Raketen mit wiederverwendbaren Treibstoff-Stufen und eine Raumkapsel, die inzwischen auch für Flüge zur Internationalen Raumstation ISS genutzt werden. Musk ist aber auch bekannt für seinen Traum, den Mars zu besiedeln. Bezos peilt mit seiner privaten Firma Blue Origin zunächst Weltraum-Ausflüge an – spricht aber auch davon, dass die Menschheit mit der Zeit schmutzige Industrien ins All verlagern könnte, um die Umwelt zu schonen.
Die aktuellen Satelliten-Projekte sollen eine Revolution für die globale Internet-Versorgung werden: Schnelle Zugänge, egal wo man ist. SpaceX vermarktet aktuell Testzugänge für 99 Dollar im Monat – plus 499 Dollar Investition in eine Empfangsanlage.
Der Aufbau eines Netzwerks aus tausenden Satelliten ist ein kostspieliges Unterfangen. Kuiper etwa sprach von Investitionen in einer Größenordnung von zehn Milliarden Dollar. Nicht alle können das Schultern – so musste im vergangenen Jahr der Konkurrent OneWeb Insolvenz anmelden, derzeit wird an einem Neustart unter neuen Eigentümern gearbeitet.
Aber für diejenigen, die im All ankommen, könnte es ein lukratives Geschäft werden: SpaceX rechnet laut Medienberichten damit, dass die Internet-Satelliten 30 Milliarden Dollar jährlich einbringen könnten.
© dpa-infocom, dpa:210127-99-194532/2


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Author: dpa

Warum viele Corona-Fälle das Risiko für Mutationen erhöhen

Pandemie
Warum viele Corona-Fälle das Risiko für Mutationen erhöhen

Coronavirus (Illustration)
© loops7 / Getty Images

27.01.2021, 15:46 Uhr

Die Corona-Mutanten, die zuerst in Großbritannien, Brasilien und Südafrika nachgewiesen wurden, sorgen für Schlagzeilen. Experten sagen: Es ist kein Zufall, dass sie gerade jetzt auftreten. 

Wenn sich Viren vermehren, gibt es immer wieder minimale Veränderungen im Erbgut. Die meisten dieser Mutationen sind unbedeutend. Aber einige können dem Virus einen entscheidenden Vorteil verschaffen. Das scheint bei den Virus-Varianten, die vor Kurzem in Großbritannien, Südafrika und Brasilien festgestellt wurden, der Fall zu sein. Was ist bekannt über diese Mutanten? Und welche Faktoren führen dazu, dass sie entstehen?

Mehr Infektionen – mehr Mutationen     

Je mehr Fälle und damit mehr Übertragungen es gibt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine bedeutsame Mutation auftritt, wie die Epidemiologin Emma Hodcroft von der Universität Bern erklärt. “Das maximiert die Möglichkeit, dass das Virus auf ein Szenario oder einen Menschen trifft, in dem es sich auf eine Art verändert, die wir nicht wollen.”

Im Umkehrschluss bedeutet das: “Reduziert man die Zahl der Infektionen, grenzt man das Spielfeld für das Virus ein”, so Hodcroft.   

Immundruck erzeugt Mutationen     

Wissenschaftler sind nicht überrascht, dass die Mutanten ein Jahr nach Beginn der Pandemie aufgetreten sind. Das habe mit der zunehmenden Immunität durch die Vielzahl der Infektionen und jüngst auch die Impfung zu tun, sagt Wendy Barclay, Virologin am Imperial College in London. “In Südafrika und Brasilien, wo problematische Varianten auftauchten, gab es bereits einen recht hohen Anteil von Antikörperreaktionen durch Menschen, die infiziert und genesen waren”, sagt Barclay.    

Andere Experten bezweifeln jedoch, dass die größere Immunität die neuen Virus-Varianten hervorgebracht hat. “Es ist wahrscheinlicher, dass die Veränderung des Virus innerhalb eines Patienten stattgefunden hat”, sagt der Virologe Björn Meyer vom Institut Pasteur in Paris, mutmaßlich bei einem Menschen mit einem geschwächten Immunsystem.         

Verweildauer des Virus in einzelnen Menschen als Faktor für Mutationen

Während Sars-CoV-2 im Schnitt etwa zehn Tage in einem Menschen überlebt, haben Studien gezeigt, dass manche Immunschwache den Erreger mehrere Wochen oder sogar Monate in sich tragen. Auch ein schwaches Immunsystem wehrt sich gegen das Virus, kann es aber nicht vollständig beseitigen.

Angesichts dieses Immundrucks ist “das Virus gezwungen zu mutieren. Entweder es mutiert und lernt, dieser partiellen Immunantwort zu entgehen, oder es stirbt”, sagt Meyer. Ansteckendere Varianten hätten sich vermutlich erst später in der Pandemie entwickelt, weil immunsupprimierte Menschen sich monatelang abgeschirmt und selten infiziert hätten, so der Virologe. Aber mit steigender Zahl der Fälle wachse auch die Gefahr, dass das Virus immunsupprimierte Patienten infiziert und bei ihnen signifikant mutiert.         

Mutation als Verbreitungsstrategie    

Die offenbar ansteckendere britische Coronavirus-Variante B.1.1.7 wird für den rasanten Anstieg der Infektionen und Todesfälle in Großbritannien verantwortlich gemacht. Eindeutige Beweise, dass die Mutante auch tödlicher ist, gibt es derzeit nicht.     

“Man kann dieses Risiko aber nicht ausschließen”, sagt der Virologe Meyer. Der britische Premierminister Boris Johnson formulierte am Freitag, es gebe “Hinweise”, dass B.1.1.7 “mit einer höheren Sterblichkeitsrate in Verbindung gebracht werden” könne.    

Unabhängig davon, wie genau die neuen Corona-Varianten entstanden, spielt auf jeden Fall die natürliche Selektion eine Rolle. “Es ist ein normaler Wettbewerbsprozess, bei dem der Beste gewinnt: Jenes Virus, das am besten übertragen werden kann und am ehesten in der Lage ist, die Virusart zu erhalten”, sagt der belgische Infektiologe Yves Van Laethem. Deshalb rechnen die Forscher damit, dass weitere problematische Mutanten auftauchen.     

Vielleicht gibt es sie auch bereits. Weil die Corona-Fallzahlen exponentiell wachsen, sei es “nicht schwer zu argumentieren, dass mehr besorgniserregende Varianten diesen Winter entstanden sind”, schrieb etwa der Biologe Carl Bergstrom von der University of Washington auf Twitter.

Amélie Bottolier-Depois/ikr
AFP

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Trump-Sohn Eric muss auf Vorzüge verzichten – bis auf einen

Vor wenigen Tagen wurde er noch hofiert, wie ein Prinz, jetzt hat sich das Leben für Eric Trump geändert. Der zweitjüngste Sohn von Ex-Präsident Donald Trump wurde jetzt in einem Linienflieger gesichtet.
“Das Beste kommt erst noch” – die letzten Worte aus Eric Trumps Abschiedspost vom Weißen Haus. Der 37-Jährige ist der mittlere Sohn von Donald Trump und bislang im Kielwasser seiner älteren Geschwister, Ivanka und Donald jr., geschwommen. Doch jetzt fiel Eric auf, weil er sich – für einen Trump – bescheiden zeigte.Wie “tmz.com” berichtet, seien der frühere Präsidentensohn und seine Familie vor wenigen Tagen mit einem Linienflug aus Florida zurück nach New York City geflogen. In den vergangenen Jahren hatten die Trumps die große Ehre, mit der Air Force One fliegen zu dürfen. Da Donald senior aber abgewählt wurde, steht ihm dieses Recht nicht mehr zu. Den wortwörtlichen Abflug machte er am 20. Januar mit der Präsidenten-Maschine. Seine Kinder mit Familien standen bei dem Abschied aus Washington DC auf dem Rollfeld. Ob sie wohl auch wegen der entfleuchenden Vergünstigungen so traurig guckten?
Donald Trump  verschafft seinen Kindern weiter Schutz durch den Secret ServiceEin bisschen Luxus darf es dann aber doch sein: Eric, Ehefrau Lara und die beiden gemeinsamen Kinder tummelten sich nicht in der Abflugshalle und wurden vom Secret Service direkt ins Flugzeug eskortiert. “The Donald” hatte den Schutz für seine Kinder kurz vor seinem Abflug aus dem Oval Office um sechs weitere Monate verlängert. Das ist an und für sich keine Besonderheit, denn bereits frühere Präsidenten, wie zum Beispiel Barack Obama und George W. Bush, hatten den Secret Service für ihre Kinder nach ihrer Amtszeit in Anspruch genommen. Allerdings deshalb, weil ihre Kids noch zur Schule gingen oder die Universität besuchten.Eric und Lara Trump sind nun die ersten in der Familie, die zurück in New York City angekommen sind. Der Ex-Präsident und Gattin Melania residieren mitsamt Sohn Barron in Mar-a-Lago und Tochter Ivanka mit ihrer Familie in Miami. Dort sollen die 39-Jährige und ihr Gatte Jared Kushner laut Informationen von”wsj.com” eine “große, unmöblierte Wohneinheit” gemietet haben. Kurz zuvor berichteten US-Medien, dass die Trump-Kushners ein Grundstück auf der Indian Creek Insel vor Miami für 32 Millionen US-Dollar erworben haben. Anscheinend hat die Familie vor, sich für längere Zeit in Florida niederzulassen – und heizt damit Gerüchte an, dass Ivanka 2022 als Kandidatin für den Senat antreten wird.Wird Trump-Schwiegertochter Lara Senatorin?Währenddessen gilt Schwägerin Lara schon fast als gesetzte Senats-Kandidatin. Die 38-Jährige stammt aus North Carolina und will laut der Branchen-Seite “politico.com” für ihren Heimatstaat ins Rennen gehen. Offiziell bestätigt ist bisher nichts. Die Unterstützung ihres Gatten, mit dem sie seit 2014 verheiratet ist, und seiner Familie hätte sie dabei aber bestimmt.Surftipp: Alle Neuigkeiten zur Corona-Pandemie finden Sie im News-Ticker von FOCUS Online

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Author: Von FOCUS-Online-Redakteurin Laura Schäfer