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Heftige Gasexplosion erschüttert Madrid

Madrid. Eine heftige Gasexplosion hat im Zentrum von Madrid unweit der Touristenattraktion Plaza Mayor mindestens drei Menschenleben gefordert – und Tausende Bewohner der spanischen Hauptstadt in Angst und Schrecken versetzt.

Das Unglück ereignete sich nach Angaben der Feuerwehr und der Sicherheitsbehörden am Mittwochnachmittag. Die Leichen einer 85 Jahre alten Frau und zweier zunächst nicht identifizierter Männer wurden geborgen, wie der spanische TV-Sender RTVE und andere Medien unter Berufung auf Sprecher des Innenministeriums und der Feuerwehr berichteten.
Die Explosion war im Umkreis von mehreren Kilometern sehr laut zu hören. “Es war schrecklich, es war schrecklich”, stammelte eine ältere Nachbarin mit zitternden Händen vor TV-Kameras im Gespräch mit dem zum Unglücksort geeilten Bürgermeister José Luis Martínez-Almeida. Eine andere Augenzeugin, Lola López, sagte dem TV-Sender “La Sexta”: “Es war wie Krieg. Es war wie eine Bombe. Überall flogen uns Steine um die Ohren. Eine Wand ist zwei Meter neben uns eingestürzt. Wir sind weggelaufen.” Der 37-jährige Rodrigo Verano, der unweit des Unglücksgebäudes wohnt, sagte der Zeitung “El País”: “Unser Gebäude hat 15 Sekunden lang gezittert.”
Wie TV-Bilder zeigten, stürzte die Fassade des sechsstöckigen Gebäudes mit der Hausnummer 98 der Straße Calle de Toledo – etwa 700 Meter südlich der Plaza Mayor – nahezu völlig ein. Es handelte sich um ein Residenz- und Bürogebäude für Priester.

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Author: dpa

Heftige Gasexplosion erschüttert Madrid

Mehrere Todesopfer
Heftige Gasexplosion erschüttert Madrid

Feuerwehrleute arbeiten nach der schweren Explosion an dem beschädigten Gebäude in Madrids Toledo Straße. Foto: Manu Fernandez/AP/dpa
© dpa-infocom GmbH

20.01.2021, 22:05 Uhr

Schock in Madrid: Eine Gasexplosion im Zentrum der spanischen Hauptstadt ist kilometerweit zu hören. Trümmer fliegen durch die Luft. Mindestens drei Menschen sterben. Der jüngste «Jahrhundertschnee» verhindert womöglich eine noch größere Tragödie.

Eine heftige Gasexplosion hat im Zentrum von Madrid unweit der Touristenattraktion Plaza Mayor mindestens drei Menschenleben gefordert – und Tausende Bewohner der spanischen Hauptstadt in Angst und Schrecken versetzt.

Das Unglück ereignete sich nach Angaben der Feuerwehr und der Sicherheitsbehörden am Mittwochnachmittag. Die Leichen einer 85 Jahre alten Frau und zweier zunächst nicht identifizierter Männer wurden geborgen, wie der spanische TV-Sender RTVE und andere Medien unter Berufung auf Sprecher des Innenministeriums und der Feuerwehr berichteten.

Die Explosion war im Umkreis von mehreren Kilometern sehr laut zu hören. «Es war schrecklich, es war schrecklich», stammelte eine ältere Nachbarin mit zitternden Händen vor TV-Kameras im Gespräch mit dem zum Unglücksort geeilten Bürgermeister José Luis Martínez-Almeida. Eine andere Augenzeugin, Lola López, sagte dem TV-Sender «La Sexta»: «Es war wie Krieg. Es war wie eine Bombe. Überall flogen uns Steine um die Ohren. Eine Wand ist zwei Meter neben uns eingestürzt. Wir sind weggelaufen.» Der 37-jährige Rodrigo Verano, der unweit des Unglücksgebäudes wohnt, sagte der Zeitung «El País»: «Unser Gebäude hat 15 Sekunden lang gezittert.»

Wie TV-Bilder zeigten, stürzte die Fassade des sechsstöckigen Gebäudes mit der Hausnummer 98 der Straße Calle de Toledo – etwa 700 Meter südlich der Plaza Mayor – nahezu völlig ein. Es handelte sich um ein Residenz- und Bürogebäude für Priester.

Nach den vorläufigen amtlichen Erkenntnissen gab es neben den drei Todesopfern zehn Verletzte und einen Vermissten. Ein Mensch sei mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden, hieß es. Bewohner von Nachbargebäuden, darunter eines Seniorenheimes, wurden nach Medienberichten umgehend in Sicherheit gebracht.

Das Unglück sei am Mittwoch gegen 15 Uhr aufgrund eines Gaslecks geschehen, sagte der Vertreter des spanischen Innenministeriums in der Region Madrid, José Manuel Franco, vor Journalisten. Zu dem Zeitpunkt seien am Heizkessel des Unglücksgebäudes Wartungsarbeiten durchgeführt worden. Der Mann, der diese Arbeiten durchführte, werde noch vermisst.

Die Feuerwehr, die Polizei und die Notfalldienste waren gut dreieinhalb Stunden nach der Explosion weiterhin mit zirka zwei Dutzend Fahrzeugen im Einsatz. Ein Hubschrauber der Polizei überflog immer wieder die Unglücksstelle. Diese blieb wegen Einsturzgefahr weiträumig abgeriegelt. Regierungschef Pedro Sánchez twitterte: «Leider haben wir einige Tote zu beklagen (…)».

Nicht nur die unmittelbaren Nachbarn des Unglücksgebäudes wurden von der Explosion in Mitleidenschaft gezogen. «Bei uns ist der Strom ausgefallen und noch nicht zurück», erzählte der Journalist Fernando Cano, der etwa eineinhalb Kilometer entfernt wohnt, der Deutschen Presse-Agentur. «Meine beiden Kinder haben sich sehr erschrocken, die Explosion war auch hier sehr laut.»

Madrid und die knapp 3,2 Millionen Einwohner der Metropole kommen einfach nicht zur Ruhe. Mitten in der Pandemie mit besonders schnell steigenden Zahlen waren die Stadt und die umliegende Region erst jüngst von extrem ungewöhnlichem Schneefall tagelang ins Chaos gestürzt worden. Der Schnee, der zum Teil noch auf den Straßen liegt, erschwert weiterhin den Alltag der Madrilenen.

Der Schnee verhinderte allerdings am Mittwoch womöglich eine noch viel größere Tragödie. Genau neben dem Unglücksgebäude liegt der Pausenhof einer Grundschule. Nach der Explosion war er voller Trümmerteile. «Hunderte Kinder, darunter meine zwei, wären genau zu dem Zeitpunkt dort in der Spielpause gewesen, wäre nicht der viele Schnee gewesen», erzählte eine Mutter der dpa. In der Schule sei nur ein Kind leicht verletzt worden, das von Splittern eines zerbrochenen Fensters getroffen worden sei.

dpa

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Heftige Gasexplosion erschüttert Madrid

Mehrere Todesopfer
Heftige Gasexplosion erschüttert Madrid

Feuerwehrleute arbeiten nach der schweren Explosion an dem beschädigten Gebäude in Madrids Toledo Straße. Foto: Manu Fernandez/AP/dpa
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20.01.2021, 22:05 Uhr

Schock in Madrid: Eine Gasexplosion im Zentrum der spanischen Hauptstadt ist kilometerweit zu hören. Trümmer fliegen durch die Luft. Mindestens drei Menschen sterben. Der jüngste «Jahrhundertschnee» verhindert womöglich eine noch größere Tragödie.

Eine heftige Gasexplosion hat im Zentrum von Madrid unweit der Touristenattraktion Plaza Mayor mindestens drei Menschenleben gefordert – und Tausende Bewohner der spanischen Hauptstadt in Angst und Schrecken versetzt.

Das Unglück ereignete sich nach Angaben der Feuerwehr und der Sicherheitsbehörden am Mittwochnachmittag. Die Leichen einer 85 Jahre alten Frau und zweier zunächst nicht identifizierter Männer wurden geborgen, wie der spanische TV-Sender RTVE und andere Medien unter Berufung auf Sprecher des Innenministeriums und der Feuerwehr berichteten.

Die Explosion war im Umkreis von mehreren Kilometern sehr laut zu hören. «Es war schrecklich, es war schrecklich», stammelte eine ältere Nachbarin mit zitternden Händen vor TV-Kameras im Gespräch mit dem zum Unglücksort geeilten Bürgermeister José Luis Martínez-Almeida. Eine andere Augenzeugin, Lola López, sagte dem TV-Sender «La Sexta»: «Es war wie Krieg. Es war wie eine Bombe. Überall flogen uns Steine um die Ohren. Eine Wand ist zwei Meter neben uns eingestürzt. Wir sind weggelaufen.» Der 37-jährige Rodrigo Verano, der unweit des Unglücksgebäudes wohnt, sagte der Zeitung «El País»: «Unser Gebäude hat 15 Sekunden lang gezittert.»

Wie TV-Bilder zeigten, stürzte die Fassade des sechsstöckigen Gebäudes mit der Hausnummer 98 der Straße Calle de Toledo – etwa 700 Meter südlich der Plaza Mayor – nahezu völlig ein. Es handelte sich um ein Residenz- und Bürogebäude für Priester.

Nach den vorläufigen amtlichen Erkenntnissen gab es neben den drei Todesopfern zehn Verletzte und einen Vermissten. Ein Mensch sei mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden, hieß es. Bewohner von Nachbargebäuden, darunter eines Seniorenheimes, wurden nach Medienberichten umgehend in Sicherheit gebracht.

Das Unglück sei am Mittwoch gegen 15 Uhr aufgrund eines Gaslecks geschehen, sagte der Vertreter des spanischen Innenministeriums in der Region Madrid, José Manuel Franco, vor Journalisten. Zu dem Zeitpunkt seien am Heizkessel des Unglücksgebäudes Wartungsarbeiten durchgeführt worden. Der Mann, der diese Arbeiten durchführte, werde noch vermisst.

Die Feuerwehr, die Polizei und die Notfalldienste waren gut dreieinhalb Stunden nach der Explosion weiterhin mit zirka zwei Dutzend Fahrzeugen im Einsatz. Ein Hubschrauber der Polizei überflog immer wieder die Unglücksstelle. Diese blieb wegen Einsturzgefahr weiträumig abgeriegelt. Regierungschef Pedro Sánchez twitterte: «Leider haben wir einige Tote zu beklagen (…)».

Nicht nur die unmittelbaren Nachbarn des Unglücksgebäudes wurden von der Explosion in Mitleidenschaft gezogen. «Bei uns ist der Strom ausgefallen und noch nicht zurück», erzählte der Journalist Fernando Cano, der etwa eineinhalb Kilometer entfernt wohnt, der Deutschen Presse-Agentur. «Meine beiden Kinder haben sich sehr erschrocken, die Explosion war auch hier sehr laut.»

Madrid und die knapp 3,2 Millionen Einwohner der Metropole kommen einfach nicht zur Ruhe. Mitten in der Pandemie mit besonders schnell steigenden Zahlen waren die Stadt und die umliegende Region erst jüngst von extrem ungewöhnlichem Schneefall tagelang ins Chaos gestürzt worden. Der Schnee, der zum Teil noch auf den Straßen liegt, erschwert weiterhin den Alltag der Madrilenen.

Der Schnee verhinderte allerdings am Mittwoch womöglich eine noch viel größere Tragödie. Genau neben dem Unglücksgebäude liegt der Pausenhof einer Grundschule. Nach der Explosion war er voller Trümmerteile. «Hunderte Kinder, darunter meine zwei, wären genau zu dem Zeitpunkt dort in der Spielpause gewesen, wäre nicht der viele Schnee gewesen», erzählte eine Mutter der dpa. In der Schule sei nur ein Kind leicht verletzt worden, das von Splittern eines zerbrochenen Fensters getroffen worden sei.

dpa

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Madrid: Heftige Explosion – Gebäude nahe Puerta de Toledo fliegt in die Luft

Nahe der Puerta de Toledo: Heftige Explosion erschüttert Madrid – Straße von Trümmern übersät

Am Mittwochnachmittag ereignet sich eine große Explosion in der Gegend des Stadttores Puerta de Toledo in Madrid. Ein Gebäude dort fliegt plötzlich in die Luft und ist nachher stark beschädigt. Videos auf Twitter zeigen das Ausmaß der Explosion.

Eine große Explosion in Madrid sorgt am Mittwoch für Aufregung. Gegen 15 Uhr fliegt ein Gebäude in der Calle de Toldeo nahe der Puerta de Toledo in die Luft. Fußgänger berichten von einem stark beschädigten Gebäude.Videos auf Twitter zeigen das gesamte Ausmaß der Explosion. Die Straße ist von Trümmern übersät, aus dem zerstörten Gebäude quillt Rauch.

Die erste Vermutung ist, dass es sich um eine Gasexplosion handelt. Der Bereich, in dem sich ein Pflegeheim und eine Schule befinden, ist laut dem spanischen Portal “El Mundo” derzeit abgesperrt. Die Feuerwehr erlaubt niemanden, den Bereich zu betreten.
“Habe wirklich Angst davor”: Trump bald zurück in Florida – Nachbarn sind gespalten

sh


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Author: FOCUS

Madrid: Heftige Explosion – Gebäude nahe Puerta de Toledo fliegt in die Luft

Nahe der Puerta de Toledo: Heftige Explosion erschüttert Madrid – Straße von Trümmern übersät

Am Mittwochnachmittag ereignet sich eine große Explosion in der Gegend des Stadttores Puerta de Toledo in Madrid. Ein Gebäude dort fliegt plötzlich in die Luft und ist nachher stark beschädigt. Videos auf Twitter zeigen das Ausmaß der Explosion.

Eine große Explosion in Madrid sorgt am Mittwoch für Aufregung. Gegen 15 Uhr fliegt ein Gebäude in der Calle de Toldeo nahe der Puerta de Toledo in die Luft. Fußgänger berichten von einem stark beschädigten Gebäude.Videos auf Twitter zeigen das gesamte Ausmaß der Explosion. Die Straße ist von Trümmern übersät, aus dem zerstörten Gebäude quillt Rauch.

Die erste Vermutung ist, dass es sich um eine Gasexplosion handelt. Der Bereich, in dem sich ein Pflegeheim und eine Schule befinden, ist laut dem spanischen Portal “El Mundo” derzeit abgesperrt. Die Feuerwehr erlaubt niemanden, den Bereich zu betreten.
“Habe wirklich Angst davor”: Trump bald zurück in Florida – Nachbarn sind gespalten

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Heftige Explosion mit Vorwarnung: FBI ermittelt nach Tat in Nashville

US-Bundesstaat Tennessee
Heftige Explosion mit Vorwarnung: FBI ermittelt nach Tat in Nashville

Sehen Sie im Video: Wohnmobil detoniert im Stadtzentrum von Nashville.

Mehr

Ein Teil der Innenstadt gleicht einem Katastrophengebiet. Eine heftige Explosion hat in Nashville großen Schaden verursacht. Manches deutet auf einen Anschlag hin – aber der Fall wirft viele Fragen auf.

Am Weihnachtsmorgen hallen aus einem Wohnmobil dringende Warndurchsagen durch die Innenstadt von Nashville, wenig später explodiert das Fahrzeug und richtet massiven Sachschaden an. Trotz einer Evakuierung in letzter Minute werden mindestens drei Menschen leicht verletzt. Die US-Bundespolizei FBI ermittelt nach dem Vorfall in Nashville im Bundesstaat Tennessee. Das Wohnmobil wurde am Freitag, dem 1. Weihnachtsfeiertag, laut Polizei offenbar gezielt als Autobombe eingesetzt. Die Hintergründe der Tat waren noch unklar.

Trümmerteile auf Nashvilles Straßen

Bilder vom Ort der Explosion zeigten beschädigte Häuser, ausgebrannte Autos und Trümmerteile auf der Straße. Nach der Detonation zeigten Aufnahmen mehrere Brände; eine aufsteigende schwarze Rauchsäule war weithin sichtbar. Fotos zeigten auch bei weiter vom Ort der Explosion entfernten Gebäuden zerbrochene Fensterscheiben. Bürgermeister John Cooper sprach von einem “katastrophalen Schaden”. Etwa 41 Geschäfte seien mindestens beschädigt worden, sagte er. “Der Angriff heute früh zielte darauf ab, in dieser [weihnachtlichen] Zeit des Friedens und der Hoffnung Chaos und Angst zu verbreiten”, sagte Cooper.

Die Polizei riegelte die Innenstadt weitgehend ab und suchte mit Bombenspürhunden nach Sprengsätzen. Am Freitagabend (Ortszeit) verhängte Cooper eine Ausgangssperre für den betroffenen Innenstadtbereich. “Es sieht aus, als ob eine Bombe explodiert wäre”, sagte er im örtlichen Fernsehen. Auch ein Sprecher der Polizei erklärte, es habe sich offenbar um eine Bombe gehandelt. Die Explosion beschädigte ein Gebäude des Kommunikationsunternehmens AT&T, weswegen in der Region teilweise Telefon- und Datenverbindungen ausfielen. Der Flughafen Nashville musste wegen Kommunikationsproblemen zeitweise seinen Betrieb einstellen.

Polizeichef John Drake erklärte, Beamte seien am frühen Morgen nach Berichten über angebliche Schüsse an den Tatort gekommen. Dann begannen Durchsagen, die offenbar von dem Wohnmobil ausgingen, mit denen alle Anwohner wegen einer bevorstehenden Explosion zur Evakuierung aufgefordert wurden. Es begann demnach ein 15-minütiger Countdown, zwischendurch kam aus dem Lautsprecher auch Musik.

Ausrufung des Katastrophenfalls im Gespräch

Die sechs Beamten am Tatort verständigten die Bombeneinheit der Polizei und gingen von Haus zu Haus und drängten Bewohner, sich in Sicherheit zu bringen. Nach Ablauf des Countdowns sei es zur Explosion gekommen, erklärte Drake vor Journalisten. Es war zunächst unklar, ob sich jemand in dem Wohnmobil befunden hatte. Die Polizei habe am Tatort menschliches Gewebe gefunden, das nun analysiert werde, sagte Drake. Im Hinblick auf die Warnungen vor der Explosion sagte er: “Ich will nicht spekulieren, aber man würde vermuten, dass diese Person nicht verletzten wollte, sondern zerstören.”

Bürgermeister Cooper erklärte, er sei mit dem Gouverneur im Gespräch, um für das betroffene Gebiet den Katastrophenfall auszurufen, damit zusätzliche Ressourcen für den Wiederaufbau mobilisiert werden könnten. Nun sei es an der Zeit für “Entschlossenheit, die Täter zu fassen und unsere Stadt wieder aufzubauen”, sagte er.

Der amtierende US-Präsident, der Republikaner Donald Trump, und der gewählte Präsident, der Demokrat Joe Biden, wurden getrennt über die Explosion unterrichtet, wie ihre Büros mitteilten. Beide dankten den Rettungskräften und wünschten den Verletzten eine rasche Genesung.

Nashville ist mit knapp 700.000 Einwohnern die Hauptstadt des Bundesstaats Tennessee im Süden der USA. Sie gilt wegen vieler Livemusik-Bars und Plattenfirmen als Zentrum der Country-Musik und wird auch “Music City” genannt.

km
DPA


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Heftige Explosion mit Vorwarnung: FBI ermittelt nach Tat in Nashville

US-Bundesstaat Tennessee
Heftige Explosion mit Vorwarnung: FBI ermittelt nach Tat in Nashville

Sehen Sie im Video: Wohnmobil detoniert im Stadtzentrum von Nashville.

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Ein Teil der Innenstadt gleicht einem Katastrophengebiet. Eine heftige Explosion hat in Nashville großen Schaden verursacht. Manches deutet auf einen Anschlag hin – aber der Fall wirft viele Fragen auf.

Am Weihnachtsmorgen hallen aus einem Wohnmobil dringende Warndurchsagen durch die Innenstadt von Nashville, wenig später explodiert das Fahrzeug und richtet massiven Sachschaden an. Trotz einer Evakuierung in letzter Minute werden mindestens drei Menschen leicht verletzt. Die US-Bundespolizei FBI ermittelt nach dem Vorfall in Nashville im Bundesstaat Tennessee. Das Wohnmobil wurde am Freitag, dem 1. Weihnachtsfeiertag, laut Polizei offenbar gezielt als Autobombe eingesetzt. Die Hintergründe der Tat waren noch unklar.

Trümmerteile auf Nashvilles Straßen

Bilder vom Ort der Explosion zeigten beschädigte Häuser, ausgebrannte Autos und Trümmerteile auf der Straße. Nach der Detonation zeigten Aufnahmen mehrere Brände; eine aufsteigende schwarze Rauchsäule war weithin sichtbar. Fotos zeigten auch bei weiter vom Ort der Explosion entfernten Gebäuden zerbrochene Fensterscheiben. Bürgermeister John Cooper sprach von einem “katastrophalen Schaden”. Etwa 41 Geschäfte seien mindestens beschädigt worden, sagte er. “Der Angriff heute früh zielte darauf ab, in dieser [weihnachtlichen] Zeit des Friedens und der Hoffnung Chaos und Angst zu verbreiten”, sagte Cooper.

Die Polizei riegelte die Innenstadt weitgehend ab und suchte mit Bombenspürhunden nach Sprengsätzen. Am Freitagabend (Ortszeit) verhängte Cooper eine Ausgangssperre für den betroffenen Innenstadtbereich. “Es sieht aus, als ob eine Bombe explodiert wäre”, sagte er im örtlichen Fernsehen. Auch ein Sprecher der Polizei erklärte, es habe sich offenbar um eine Bombe gehandelt. Die Explosion beschädigte ein Gebäude des Kommunikationsunternehmens AT&T, weswegen in der Region teilweise Telefon- und Datenverbindungen ausfielen. Der Flughafen Nashville musste wegen Kommunikationsproblemen zeitweise seinen Betrieb einstellen.

Polizeichef John Drake erklärte, Beamte seien am frühen Morgen nach Berichten über angebliche Schüsse an den Tatort gekommen. Dann begannen Durchsagen, die offenbar von dem Wohnmobil ausgingen, mit denen alle Anwohner wegen einer bevorstehenden Explosion zur Evakuierung aufgefordert wurden. Es begann demnach ein 15-minütiger Countdown, zwischendurch kam aus dem Lautsprecher auch Musik.

Ausrufung des Katastrophenfalls im Gespräch

Die sechs Beamten am Tatort verständigten die Bombeneinheit der Polizei und gingen von Haus zu Haus und drängten Bewohner, sich in Sicherheit zu bringen. Nach Ablauf des Countdowns sei es zur Explosion gekommen, erklärte Drake vor Journalisten. Es war zunächst unklar, ob sich jemand in dem Wohnmobil befunden hatte. Die Polizei habe am Tatort menschliches Gewebe gefunden, das nun analysiert werde, sagte Drake. Im Hinblick auf die Warnungen vor der Explosion sagte er: “Ich will nicht spekulieren, aber man würde vermuten, dass diese Person nicht verletzten wollte, sondern zerstören.”

Bürgermeister Cooper erklärte, er sei mit dem Gouverneur im Gespräch, um für das betroffene Gebiet den Katastrophenfall auszurufen, damit zusätzliche Ressourcen für den Wiederaufbau mobilisiert werden könnten. Nun sei es an der Zeit für “Entschlossenheit, die Täter zu fassen und unsere Stadt wieder aufzubauen”, sagte er.

Der amtierende US-Präsident, der Republikaner Donald Trump, und der gewählte Präsident, der Demokrat Joe Biden, wurden getrennt über die Explosion unterrichtet, wie ihre Büros mitteilten. Beide dankten den Rettungskräften und wünschten den Verletzten eine rasche Genesung.

Nashville ist mit knapp 700.000 Einwohnern die Hauptstadt des Bundesstaats Tennessee im Süden der USA. Sie gilt wegen vieler Livemusik-Bars und Plattenfirmen als Zentrum der Country-Musik und wird auch “Music City” genannt.

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Heftige Explosion mit Vorwarnung: FBI ermittelt nach Tat in Nashville

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Ein Teil der Innenstadt gleicht einem Katastrophengebiet. Eine heftige Explosion hat in Nashville großen Schaden verursacht. Manches deutet auf einen Anschlag hin – aber der Fall wirft viele Fragen auf.

Am Weihnachtsmorgen hallen aus einem Wohnmobil dringende Warndurchsagen durch die Innenstadt von Nashville, wenig später explodiert das Fahrzeug und richtet massiven Sachschaden an. Trotz einer Evakuierung in letzter Minute werden mindestens drei Menschen leicht verletzt. Die US-Bundespolizei FBI ermittelt nach dem Vorfall in Nashville im Bundesstaat Tennessee. Das Wohnmobil wurde am Freitag, dem 1. Weihnachtsfeiertag, laut Polizei offenbar gezielt als Autobombe eingesetzt. Die Hintergründe der Tat waren noch unklar.

Trümmerteile auf Nashvilles Straßen

Bilder vom Ort der Explosion zeigten beschädigte Häuser, ausgebrannte Autos und Trümmerteile auf der Straße. Nach der Detonation zeigten Aufnahmen mehrere Brände; eine aufsteigende schwarze Rauchsäule war weithin sichtbar. Fotos zeigten auch bei weiter vom Ort der Explosion entfernten Gebäuden zerbrochene Fensterscheiben. Bürgermeister John Cooper sprach von einem “katastrophalen Schaden”. Etwa 41 Geschäfte seien mindestens beschädigt worden, sagte er. “Der Angriff heute früh zielte darauf ab, in dieser [weihnachtlichen] Zeit des Friedens und der Hoffnung Chaos und Angst zu verbreiten”, sagte Cooper.

Die Polizei riegelte die Innenstadt weitgehend ab und suchte mit Bombenspürhunden nach Sprengsätzen. Am Freitagabend (Ortszeit) verhängte Cooper eine Ausgangssperre für den betroffenen Innenstadtbereich. “Es sieht aus, als ob eine Bombe explodiert wäre”, sagte er im örtlichen Fernsehen. Auch ein Sprecher der Polizei erklärte, es habe sich offenbar um eine Bombe gehandelt. Die Explosion beschädigte ein Gebäude des Kommunikationsunternehmens AT&T, weswegen in der Region teilweise Telefon- und Datenverbindungen ausfielen. Der Flughafen Nashville musste wegen Kommunikationsproblemen zeitweise seinen Betrieb einstellen.

Polizeichef John Drake erklärte, Beamte seien am frühen Morgen nach Berichten über angebliche Schüsse an den Tatort gekommen. Dann begannen Durchsagen, die offenbar von dem Wohnmobil ausgingen, mit denen alle Anwohner wegen einer bevorstehenden Explosion zur Evakuierung aufgefordert wurden. Es begann demnach ein 15-minütiger Countdown, zwischendurch kam aus dem Lautsprecher auch Musik.

Ausrufung des Katastrophenfalls im Gespräch

Die sechs Beamten am Tatort verständigten die Bombeneinheit der Polizei und gingen von Haus zu Haus und drängten Bewohner, sich in Sicherheit zu bringen. Nach Ablauf des Countdowns sei es zur Explosion gekommen, erklärte Drake vor Journalisten. Es war zunächst unklar, ob sich jemand in dem Wohnmobil befunden hatte. Die Polizei habe am Tatort menschliches Gewebe gefunden, das nun analysiert werde, sagte Drake. Im Hinblick auf die Warnungen vor der Explosion sagte er: “Ich will nicht spekulieren, aber man würde vermuten, dass diese Person nicht verletzten wollte, sondern zerstören.”

Bürgermeister Cooper erklärte, er sei mit dem Gouverneur im Gespräch, um für das betroffene Gebiet den Katastrophenfall auszurufen, damit zusätzliche Ressourcen für den Wiederaufbau mobilisiert werden könnten. Nun sei es an der Zeit für “Entschlossenheit, die Täter zu fassen und unsere Stadt wieder aufzubauen”, sagte er.

Der amtierende US-Präsident, der Republikaner Donald Trump, und der gewählte Präsident, der Demokrat Joe Biden, wurden getrennt über die Explosion unterrichtet, wie ihre Büros mitteilten. Beide dankten den Rettungskräften und wünschten den Verletzten eine rasche Genesung.

Nashville ist mit knapp 700.000 Einwohnern die Hauptstadt des Bundesstaats Tennessee im Süden der USA. Sie gilt wegen vieler Livemusik-Bars und Plattenfirmen als Zentrum der Country-Musik und wird auch “Music City” genannt.

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“Überflüssig” und “zu kurz gedacht”: Heftige Kritik an Vorschlag zu längeren Weihnachtsferien

Corona-Maßnahmen
“Überflüssig” und “zu kurz gedacht”: Heftige Kritik an Vorschlag zu längeren Weihnachtsferien

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Schüler und Lehrer müssen sich nach den Herbstferien warm anziehen. Um Ansteckungen mit Corona in der Schule zu vermeiden, soll regelmäßig in relativ kurzen Abständen gelüftet werden. Bei sinkenden Temperaturen wird das zunehmend unangenehm. Lehrervertreter und Bildungspolitiker rufen deshalb zum Anziehen nach dem “Zwiebelprinzip” auf.   Für die kalten Monate werden jetzt Pullover, Schals und Decken zur Grundausstattung der Schülerinnen und Schüler gehören. Begeistert ist niemand davon, aber es wird wohl kein Weg daran vorbeiführen, wenn man alle 20 Minuten bei Minusgraden lüften muss.  Räume regelmäßig zu lüften, ist eine empfohlene Maßnahme im Kampf gegen die Ausbreitung von Sars-CoV-2. Es wird davon ausgegangen, dass man sich über kleinste Schwebeteilchen, sogenannte Aerosole, die sich über die Atemluft im Raum verteilen, anstecken kann.

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Gibt es dieses Jahr verlängerte Weihnachts- oder Winterferien? Genau das fordern zwei Unionspolitiker. Die Idee kommt bei den Ländern nicht gut an: Der Vorschlag sei “Unsinn” und schaffe mehr Problem als er löse.

Regelmäßiges Lüften im Unterricht ist im Sommer kein Problem – in der kalten Jahreszeit wird es jedoch schnell ungemütlich. Wie aber kann die Ansteckungsgefahr in den Klassenzimmern verringert werden, ohne dass Schüler und Lehrer in eisigen Räumen frieren? Zwei Unionspolitiker hatten dafür eine Idee: Man könnte die Winter- oder Weihnachtsferien verlängern.

“Wir sollten darüber nachdenken, die Winterferien um zwei bis drei Wochen zu verlängern und im Sommer entsprechend zu kürzen”, sagte der Hamburger CDU-Chef Christoph Ploß gegenüber der “Bild”. Ziel müsse sein, bestmöglich durch die Pandemie zu kommen. Sein Fraktionskollege Stephan Pilsinger (CSU) sprach sich sogar für bis zu vier Wochen längere Weihnachtsferien mit entsprechender Kürzung der Oster- und Sommerferien aus. “Das Wohl der Schüler und Lehrer muss im Vordergrund stehen”, begründete er seinen Vorschlag.

Winterferien verlängern? “Ein wenig zu kurz gedacht”

Kritik kommt aus der eigenen Partei: “Angesichts der Verbreitungswege, die derzeit dominieren, befürchte ich, dass wir durch eine Verlängerung der Weihnachtsferien viel Unruhe stiften, aber letztlich keinen durchgreifenden Erfolg erringen”, äußerte sich der stellvertretende Unionsfraktionschef Thorsten Frei bei RTL/ntv. Frei verwies auch auf die Zeitplanung der Eltern, die ihren beruflichen Verpflichtungen nachkommen müssten. 

Auch aus den verschiedenen Ländern kommt Kritik: Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) teilte mit, sie sei skeptisch, ob der Vorschlag zur Ferienverlängerung eine geeignete Schutzmaßnahme darstelle. “Auch Ende Januar ist der Winter ja noch nicht vorbei, deshalb ist das ein wenig zu kurz gedacht.” Mit einer solchen Maßnahme würde man außerdem eine ganze Reihe von neuen Probleme auslösen und die Schulen vor zusätzliche organisatorische Herausforderungen stellen.

Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien (CDU) sagte der Deutschen Presse-Agentur: “Öffentliche Schulferiendebatten helfen jetzt niemandem und sind überflüssig wie ein Kropf”. Gemeinsames Ziel von Bund und Ländern, Kindern, Jugendlichen, Familien sowie der Wirtschaft sei es, die Schulen für möglichst viele Schüler offen zu halten. Dies sollte im Regelbetrieb geschehen und falls notwendig, regional oder punktuell im Wechselbetrieb mit Präsenz- und Online-Unterricht.

Weltärztebund-Vorsitzender Montgomery: “Quatsch”

Der stellvertretende FDP-Fraktionschef im Bundestag, Christian Dürr, ging noch einen Schritt weiter und bezeichnete den Vorschlag als Unsinn. Dürr sagte der Deutschen Presse-Agentur: “Eine kurzfristige Verlängerung der Winterferien würde die Planung von Millionen Familien kaputtmachen. In diesem Jahr gab es genug Schulausfall. Die Kinder müssen die Inhalte nachholen und das dürfen wir nicht immer weiter nach hinten verschieben.”

“So ein Quatsch”, nannte der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, die Idee der Ferienverlängerung im Deutschlandfunk. Damit verunsichere man nur Schüler, Eltern und Lehrer.

Eine Sprecherin der Präsidentin der Kultusministerkonferenz und rheinland-pfälzischen Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD), sagte auf Anfrage, dass sich die Kultusministerkonferenz am Freitag ausführlich mit der Corona-Pandemie befassen werde. Gegenstand der Beratungen werde dann auch das Thema Winterferien sein.

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