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SPD schießt gegen Spahn: “Kein Fahren auf Sicht, sondern Vollgas in den Nebel”

Norbert Walter-Borjans im Interview: Spahn und der Impfstart: “Es war nicht Fahren auf Sicht, sondern Vollgas in den Nebel”

Für den, freundlich gesagt, holprigen Impfstart, nimmt der SPD-Vorsitzende Norbert Walter-Borjans den Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in die Verantwortung. Der Start mit zu wenigen Impfdosen „kostet Vertrauen und richtet einen großen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Schaden an“.

FOCUS Online: Corona zeigt: Wenn man Regierung ist, kann man eigentlich nichts planen. Was heißt das eigentlich für eine Partei, die seit Ihrem Bestehen die Realität nach ihren Ideen formen will? Norbert Walter-Borjans: Die SPD belegt seit vielen Jahren in der Regierung, dass sie die Lebenswirklichkeit der Menschen im Auge hat und viel für die Verbesserung der Lage von Beschäftigten und Familien erreicht hat. Dass wir mehr Wert auf ein Programm legen als die Konservativen, heißt nicht, sich der Realität zu verweigern. Im Gegenteil: Wir verbinden die Wirklichkeit heute mit Perspektiven für morgen. SPD stellt Spahn 24 Fragen: “Es war nicht Fahren auf Sicht, sondern mit Vollgas in den dichten Nebel”Die Kanzlerin regiert auf Sicht. Vielleicht muss man das in diesen unübersichtlichen Zeiten so machen. Aber Angela Merkel sagt, dass sie das mag. Es kommt ihrem Naturell entgegen. Wie ist das bei Ihnen? Walter-Borjans: Wer regiert, hat sich jeden Tag Unerwartetem zu stellen, erst recht in diesen Zeiten. Dabei auf ein Ziel zu verzichten, wäre aber fatal. Wir wollen diese Krise überwinden und sie auch als Chance nutzen, Weichen in die Zukunft zu stellen: für ein noch leistungsfähigeres Gesundheitswesen, für flächendeckende Digitalnetze genauso wie für die Sicherung unserer Industrie und ihrer Arbeitsplätze, indem wir den Wandel zum CO2-freien Produzieren schaffen. Bleiben wir einen Moment bei Corona: Die SPD hat Jens Spahn 24 harte Fragen gestellt, bei denen es um die Versäumnisse des Gesundheitsministers bei der Impfstoff-Bestellung ging. Waren Sie mit Spahns Antworten zufrieden? Walter-Borjans: Viele Seiten. Eng bedruckt. Das klingt ein bisschen trotzig, gibt aber auch Aufschluss darüber, dass mit viel Gottvertrauen darauf geplant und geordert wurde, dass schon alles reibungslos laufen wird. Wie wir inzwischen wissen, tut es das aber nicht. Das ist nicht Fahren auf Sicht, sondern mit Vollgas in den dichten Nebel.
Über Norbert Walter-Borjans

Vom Steuer-Mann zum Steuermann: Vielleicht brauchte es einen besonnenen, erfahrenen, promovierten Finanzpolitiker, um die unruhige SPD zu führen. Norbert Walter-Borjans, den alle Nowabo nennen (er sich selbst auch), führt die Sozialdemokraten seit 14 Monaten, zusammen mit Saskia Esken. Geboren am Niederrhein, wohnhaft in der rheinischsten aller deutschen Städte, in Köln, kam er in die Politik, weil Johannes Rau ihn zu sich holte. Von spalterischem Naturell ist Walter-Borjans bis heute nicht. Aus seiner Wertschätzung für die Kanzlerin macht er kein Geheimnis, dafür aber ein Plädoyer für Olaf Scholz.

Walter-Borjans zu Impf-Desaster: “Startbudget war zu klein bemessen, Bestellchancen wurden ausgelassen”Schalten wir die Scheinwerfer ein: Wie groß ist der Schaden, den das Bestell-Desaster angerichtet hat? Und wer ist dafür verantwortlich? Walter-Borjans: Auch wenn es bei solchen Aktionen immer Unvorhersehbares gibt: Das Startbudget war zu klein bemessen, Bestellchancen wurden ausgelassen. Wenn nach der Verzögerung bei Pfizer nun auch AstraZeneca später liefert, schiebt sich der wirksame Impfschutz mindestens bis in den Spätsommer. Das kostet Vertrauen und richtet einen großen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Schaden an. Dafür gibt es einen zuständigen Minister, der es als Opposition empfindet, wenn der Koalitionspartner Fragen stellt und fordert, dass jetzt alles für den raschen Aufbau von Produktionskapazitäten hierzulande unternommen wird. Was heißt politische Verantwortung? Das Kanzleramt sagt, man habe alles richtig gemacht, Frau Merkel wörtlich, man habe das „Menschenmögliche“ getan. Muss die Kanzlerin sich aus Ihrer Sicht bei den Bürgern entschuldigen, die jetzt wegen der Bestellfehler auf ihre Impfung warten müssen? Walter-Borjans: Vom Entschuldigen hat niemand etwas. Ich nehme der Kanzlerin ihre tiefe Besorgnis und ihren großen Einsatz unbedingt ab. Dass sie ihrem jungen Parteifreund den Rücken stärkt, ist ihr nicht zu verdenken. Aber ein Minister muss auch dafür sorgen, dass seine Ankündigungen in der Fläche ankommen. Mundwerk ist vollkommen in Ordnung, wenn auch das Handwerk stimmt. Da ist noch Luft nach oben. K-Frage: “Die Kanzlerin hat eine Qualität, die ich weder bei Laschet noch bei Söder sehe”Die Kanzlerin sagt: Keine Privilegien für Geimpfte. Was sagen Sie – soll, wer geimpft ist, wieder ins Restaurant und ins Kino gehen dürfen? Walter-Borjans: Ich fände eine Einteilung der Gesellschaft in Geimpfte und Ungeimpfte auch problematisch – erst recht, solange gar nicht alle Impfwilligen Gelegenheit hatten, sich impfen zu lassen. Freiheitsrechte sind aber kein Privileg. Niemand muss begründen, warum er sie in Anspruch nimmt. Zu begründen ist vielmehr, wenn sie verwehrt werden sollen, obwohl man geimpft ist. Ein Grund ist allerdings, dass eine unterschiedliche Behandlung kaum geordnet umzusetzen sein dürfte, ein anderer, dass noch gar nicht geklärt ist, ob von Geimpften nicht weiterhin ein Infektionsrisiko ausgeht.
Über Norbert Walter-Borjans

Vom Steuer-Mann zum Steuermann: Vielleicht brauchte es einen besonnenen, erfahrenen, promovierten Finanzpolitiker, um die unruhige SPD zu führen. Norbert Walter-Borjans, den alle Nowabo nennen (er sich selbst auch), führt die Sozialdemokraten seit 14 Monaten, zusammen mit Saskia Esken. Geboren am Niederrhein, wohnhaft in der rheinischsten aller deutschen Städte, in Köln, kam er in die Politik, weil Johannes Rau ihn zu sich holte. Von spalterischem Naturell ist Walter-Borjans bis heute nicht. Aus seiner Wertschätzung für die Kanzlerin macht er kein Geheimnis, dafür aber ein Plädoyer für Olaf Scholz.

In einem halben Jahr ist Merkel Geschichte. Wer ist für Sie der bessere Gegner: Armin Laschet oder Markus Söder? Sie kennen beide ja seit vielen Jahren. Walter-Borjans: So unterschiedlich beide sind: Das ist mir egal. Es gibt aber eine relativ wenig beachtete Qualität der Kanzlerin, die enorm wichtig ist: Sie hält den kurzen Draht zu allen mehr und weniger komplizierten Regierungschefs der Welt, telefoniert Stunden mit Orban, Erdogan, aber auch Macron und demnächst sicher auch mit Biden. Diese Einsatzbereitschaft und den Respekt der Verhandlungspartner sehe ich weder bei Armin Laschet noch bei Markus Söder, wohl aber bei Olaf Scholz. Er macht das mit den Finanzministerkollegen auf internationalem Parkett genauso beharrlich, erfahren und erfolgreich und genießt deren hohe Anerkennung. Hat die SPD in Nordrhein-Westfalen überhaupt noch eine Chance?Wird das bei Biden wirklich helfen – schließlich vertritt er auf wichtigen Feldern, bei der Ostsee-Pipeline wie auch beim Nato-Beitrag der Bundeswehr, dieselbe Linie wie Trump. Kann man das ramponierte Verhältnis zwischen Deutschland und USA reparieren? Walter-Borjans: Miteinander zu reden ist gerade da nötig, wo Differenzen auszuräumen sind. Dabei unterscheidet sich Joe Biden diametral von seinem Vorgänger. Bei dem hatte es wirklich keinen Zweck. Biden hat schon in den ersten Tagen im Rekordtempo repariert, korrigiert und Zeichen in die Zukunft gesetzt. Natürlich wird es auch kontroverse Positionen geben. Er muss ein zerrissenes Land einen und die Interessen der USA vertreten, wir die unseren. Aber er wird seinen Partnern wieder auf Augenhöhe begegnen. Meine letzte Frage führt zurück in Ihre alte Heimat. In Nordrhein-Westfalen hat sich die SPD nach dem Machtverlust lange einen Führungsstreit geleistet. Kann das bevölkerungsreichste Bundesland jemals wieder die Herzkammer der SPD werden? Walter-Borjans: 2005 haben auch einige gedacht, die Zeit der Sozialdemokratie in Nordrhein-Westfalen sei vorerst vorbei. 2010 waren wir wieder da. Ich halte die Verständigung auf den Oppositionsführer im Landtag und früheren NRW-Justizminister, Thomas Kutschaty, für eine gute Lösung. Er kennt das Regierungsgeschäft, ist ganz nah dran an den Themen des Landes und hat mehr als einmal den Unterschied von Anspruch und Wirklichkeit bei Armin Laschetaufgezeigt. Egal, wie die Kanzlerkandidaten-Frage bei der CDU ausgeht: Für die derzeitige schwarz-gelbe Regierungskoalition wird es schwer. Thomas Kutschaty und die Landes-SPD werden einen attraktiven Entwurf für die Versöhnung von Ökonomie, Ökologie und sozialer Verantwortung vorlegen.
„Nicht um heißen Brei reden“: Schwesig geißelt Merkel im Impfstoff-Zoff deutlich


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Author: Von FOCUS-Online-Autor Ulrich Reitz

Faut-il s’attendre à la fermeture des écoles en cas de nouveau confinement? Blanquer précise

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AP Photo / Thibault CamusDans une interview accordée au JDD, Jean-Michel Blanquer a exprimé son souhait de garder les écoles ouvertes en cas de nouveau confinement, indiquant qu’une fermeture reste «concevable en cas de nécessité absolue».Le ministre de l’Education nationale Jean-Michel Blanquer privilégie le scénario d’une ouverture continue des établissements scolaires s’il devait y avoir un nouveau confinement  face à la pandémie de coronavirus, a-t-il déclaré dans un entretien au Journal du Dimanche (JDD).
«Je préfère les modalités qui ont prévalu en novembre avec les établissements ouverts, d’autant que nous constatons a posteriori que notre stratégie a fonctionné», déclare le ministre.
«Tous les scénarios existent naturellement, mais nous partageons cette priorité éducative», ajoute-t-il, indiquant qu’une fermeture reste «concevable en cas de nécessité absolue».
Un nouveau reconfinement?
Le gouvernement s’est donné jusqu’à la semaine prochaine pour déterminer si les mesures en vigueur pour contenir l’épidémie de Covid-19 en France, notamment le couvre-feu national instauré entre 18 heures et 6 heures, sont suffisantes face à la menace d’un variant du coronavirus plus contagieux.
Si la situation sanitaire devait se dégrader d’ici là, un nouveau confinement pourrait être envisagé, le troisième dans le pays depuis le début de la pandémie.
La France a fait état samedi d’une première baisse du nombre de personnes atteintes du Covid-19 et hospitalisées en réanimation, pour la première fois en deux semaines.

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Fransérgio: “O Sporting fartou-se de parar o jogo, isto é o futebol português”

Fransérgio, médio do Sp.Braga, surgiu desalentado na flash interview que se seguiu à derrota na final da Taça da Liga, frente ao Sporting, por 1-0, criticando o antijogo que considerou ter sido levado a cabo pelos ‘leões’.”O Sporting fez golo num detalhe e depois o jogo ficou amarrado. Queria dar os parabéns ao Braga pela luta, quis jogar do começo ao fim. O Sporting fartou-se de parar o jogo e o árbitro deixou, mas é o futebol português”, lamentou.O centrocampista afirmou ainda que a sua equipa tudo tentou fazerpara inverter o resultado, mas não foi capaz. “O Braga teve capacidade de tentar ir atrás do resultado, mas não conseguimos”, terminou.

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Filmregisseur Emir Kusturica: Skepsis gegenüber russischem Corona-Impfstoff hat ideologischen Grund

23 Jan. 2021 11:17 Uhr

Der Filmregisseur und Musiker Emir Kusturica erzählte in einem Interview mit RT von seiner Haltung bezüglich COVID-19-Pandemie und Impfstoffe. Der Regisseur betonte, er sei froh, dass man die Möglichkeit habe, sich mit Sputnik V impfen zu lassen.
Der serbische Filmregisseur und Musiker Emir Kusturica erzählte in einem Interview mit RT von seiner Meinung über COVID-19-Pandemie und Impfstoffe. Er sei sehr froh, dass man die Möglichkeit habe, den russischen Impfstoff zu erhalten, sagte Kusturica.”Der russische Impfstoff wurde hergestellt, wie ein Prominenter serbischer Arzt mir sagte – wie einer der Impfstoffe, den wir früher erhalten hatten, nach denselben Regeln, das heißt aus den menschlichen Zellen. Im Unterschied zu Pfizer und Moderna, denen die RNS-Technologie und die Genomchirurgie zu Grunde liegen”, erklärte der serbische Filmregisseur Kusturica.Er meinte außerdem, dass der Impfstoff zu einem wesentlichen Instrument bei den US-Wahlen geworden sei. Man habe in den USA eine Wahlkampagne gesehen, in der die USA die turbulentesten Zeiten in ihrer Geschichte erlebt hätten. Auf die Frage, warum es eine gewisse Skepsis gegenüber dem russischen Impfstoff gibt, betonte der serbische Filmregisseur, die im Westen herrschende Skepsis gegenüber dem russischen Vakzin habe einen politischen und ideologischen Hintergrund. “Und wenn ich sage, ich will einen russischen Impfstoff, ist es eine ideologische Identifizierung”, sagte Kusturica. Alles habe heutzutage etwas mit der Politik zu tun, egal, was man mache. Mehr zum Thema – “Es wird jeder geimpft!” – RKI-Chef über Impfbereitschaft und Angela Merkel

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Author: RT Deutsch

China Embassy Refutes Report It’s Seeking Meeting With the U.S.

Cui Tiankai, China’s ambassador to the U.S., listens during an interview in New York, U.S., on Friday, May 24, 2019. Tiankai discussed U.S. President Donald Trump’s blacklisting of Huawei Technologies Inc. and the breakdown of U.S.-China trade talks. (Christopher Goodney/)(Bloomberg) — The Chinese embassy in the United States on Saturday refuted a Wall Street Journal report that said Beijing was pushing for a high-level meeting to ease tensions between the world’s two largest economies.China has discussed a proposal to send Politburo member Yang Jiechi to Washington, and Ambassador Cui Tiankai suggested the idea in letters to U.S. officials and through conversations with intermediaries, the Wall Street Journal reported, citing people with knowledge of the matter.“This report is not true to facts. The Chinese side never wrote such letters,” the Chinese embassy said in a statement posted on its website Saturday that cited an unnamed spokesperson. “We hope the media concerned respect the facts and report on Sino-U.S. relations in an objective and responsible manner.”Both China and the U.S. should focus on cooperation and manage their disputes in order to facilitate healthy and stable relations, according to the statement.

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Author: Newsroom Infobae

Madame Kadiatou Konaré : « Le Mali, pays de culture ne devrait pas se limiter à une formule lapidaire »

Dans cette interview, la ministre de la Culture, de l’Artisanat et du Tourisme aborde des sujets tels l’appui de l’État aux artistes et aux entreprises en cette période de crise sanitaire, la revitalisation du secteur et la relation particulière que sa famille entretient avec la culture…

L’Essor : Parmi vos prédécesseurs dans ce département en charge de la culture, il y a Alpha Oumar Konaré, votre père qui s’est illustré à travers beaucoup de réformes. Qu’avez-vous ressenti en vous installant dans ce siège ? Pensez-vous que le temps imparti à la Transition vous permettra de réaliser les réformes envisagées?
Mme Kadiatou Konaré : D’abord, il est important de savoir une chose : la culture, les arts font partie d’un héritage irréfutable. L’optique dans laquelle j’ai été élevée, c’est que la culture, les arts et la créativité ne sont ni une carrière ni un métier. Ce sont certaines orientations universelles, ce vers quoi se dirige l’humanité mais c’est aussi ce que cette humanité accomplit de beau.Chez nous, la culture, la connaissance, les arts c’est le centre de tout.Et de mon père, je me souviens de l’acharnement au travail, de l’enthousiasme véhiculé à travers son engagement. J’avais 6 – 8 ans et forcément, cela laisse des traces dans la tête d’un enfant.Tous les jours, en arpentant les couloirs du ministère – pas que le premier jour, le jour de ma prise de fonction -, je revisite mon environnement familial et amical peuplé d’hommes et de femmes de culture, d’artistes, de créateurs et je me remémore la leçon à jamais retenue : la sacralité de la culture, de la connaissance, des arts.Cette mission, aujourd’hui, c’est la force d’un serment qui me lie à mon enfance, à mon parcours d’éditrice, de femme du Mali, fidèle à nos valeurs culturelles et à notre idéal du vivre ensemble. Un serment de fidélité, de respect, de loyauté vis-à-vis des hommes de culture, des artistes, des créateurs.Mon temps de travail sera un temps d’écoute, de partage, un temps à leur service.
L’Essor : Vous venez de boucler une série de 15 séminaires, intitulée : «émergence pour une vision concertée du secteur de la culture, de l’artisanat et du tourisme ». Tous les domaines de la musique à la restauration en passant par le cinéma, le patrimoine culturel, la danse, l’artisanat, la mode et le design, les langues etc. Certains participants ont estimé qu’il fallait tout simplement mettre en application le document de politique culturelle et son plan d’actions.
Mme Kadiatou Konaré : « Ces séminaires émergence pour une vision concertée des secteurs de la culture, de l’artisanat et du tourisme » constituent avant tout un palpitant dialogue qui jette des passerelles entre les différentes entités d’un ministère nouvellement recomposé, en établissant un cadre commun et solidaire de réflexion autour de la culture, de l’artisanat et du tourisme.
Personnes ressources du département, partenaires techniques et financiers, professionnels des différents secteurs, ont à travers des groupes de travail procédé à un diagnostic sans complaisance des différents secteurs et sous secteurs de la culture, de l’artisanat et du tourisme, avec l’accompagnement d’experts vigilants. C’est le lieu de rendre un vibrant hommage à tous les parrains et conférenciers des différents séminaires qui ont mis à notre disposition tout leur savoir-faire, toute leur expertise. Un des objectifs visés – une fois l’état des lieux établi et les recommandations formulées – c’est de dresser un plan d’actions, fruit d’une vision concertée de tous les acteurs concernés.Le résultat escompté de ce travail serait de redynamiser le secteur de la culture, des arts, de l’artisanat et du tourisme, d’en galvaniser les acteurs sur la durée.Nous sommes dans une période spéciale, une période de transition qui nous recommande de tirer les leçons du passé pour mieux préparer le futur.
Le document de politique culturelle et son plan d’actions (arrivée d’ailleurs à son terme en 2018) ne sont pas des outils appropriés de travail pour les raisons que je viens d’indiquer. Le travail initié autour des séminaires avait d’ailleurs pour ambition de réévaluer le document cadre de politique culturelle, d’examiner les conditions de prolongation du plan d’actions arrivé à terme en 2018 (le plan étant établi sur une période de 5 ans, de 2013 à 2018). Sa révision est inscrite dans le Programme de travail gouvernemental (PTG) de 2021.Je ne vais pas tirer de conclusion hâtive, de conclusion définitive, car après Bamako, les séminaires devront se poursuivre dans les régions. Mais, je sais d’ores et déjà que des recommandations fortes plaident plutôt pour la définition de véritables politiques nationales sectorielles notamment dans le domaine de la culture et du tourisme.
L’Essor : Lors de la cérémonie de clôture, vous avez promis que certaines recommandations seront applicables dès ce début d’année…
Mme Kadiatou Konaré : Oui bien sûr, cela a été dit. Toutes les recommandations qui vont dans le sens de la revitalisation des différentes entités du département (relecture de texte, définition de politique sectorielle nationale) seront appliquées. Une attention particulière sera réservée à toutes les recommandations exhortant à l’amélioration et à l’évolution des conditions de vie des acteurs de la culture, de l’artisanat et du tourisme et à leur formation.Vous en saurez davantage, une fois, les recommandations des différentes régions du pays intégrées.
L’Essor : La question de fond demeure celle des finances. Comment comptez-vous vous y prendre pour l’augmentation du budget du département, comme réclamée par les participants car le secteur bénéficie de moins de 1% du budget national ?
Mme Kadiatou Konaré : Ce sont les recommandations du Dialogue national inclusif (DNI) qui stipulent cette augmentation. Nous saluons ces recommandations et le département ne ménagera aucun effort pour rendre cela concret.Cependant, malgré cet effort qui sera fourni, la question des finances demeurera une problématique de taille pour l’épanouissement du département et de ses acteurs. Nous nous engageons d’ores et déjà à rendre les secteurs de la culture, de l’artisanat et du tourisme moins vulnérables à travers la création d’emplois. Ces secteurs doivent être pourvoyeurs d’emploi. Les marges de manœuvre sont minces ; il nous faut créer nous-mêmes notre richesse en étant audacieux et créatifs : avoir l’intuition de beaux projets et la sagacité de les mettre en œuvre. Nous n’avons d’autres choix que de travailler, encore et toujours.
L’Essor : Au Mali, la culture et l’artisanat sont marqués par un formidable mouvement de créativité et d’ingéniosité des artistes, artisans et opérateurs culturels. Mais hélas, c’est l’encadrement et le soutien qui font défaut afin qu’ils prennent leur part dans le développement du pays.
Mme Kadiatou Konaré : Il y a 20 ans, j’ai dirigé les travaux d’un guide culturel et touristique sur le Mali intitulé : « Le Mali des talents ». La ligne éditoriale était nette et précise : aller à la rencontre du Mali à travers ses artistes, ses artisans, ses femmes et hommes de culture. Aujourd’hui, la conviction est la même : les artistes et écrivains, les artisans, les créateurs sont les meilleurs atouts, les meilleurs ambassadeurs de notre pays. Ils puisent d’ailleurs leur souffle, leur génie créateur dans leur amour profond pour le pays. Et c’est en cela que je leur rends hommage.Les problèmes qui sont soulevés sont indéniables et le marasme qui frappe nos différents secteurs, est réel. Mais s’il y a une urgence, un tir à rectifier pour permettre le plein épanouissement de ces secteurs ; c’est de réévaluer la place et le rôle des acteurs culturels, des artisans dans le développement économique et social de notre pays. « Le Mali est un pays de culture » et ne devrait pas se limiter à une formule lapidaire. Une place de première importance doit leur être assignée.
L’Essor : La langue demeure le principal support de la culture. Un des 15 séminaires y a été consacré en collaboration avec le ministère de lʼÉducation nationale. Comment comptez-vous intervenir dans ce domaine alors qu’il ne fait pas partie de vos attributions ?
Mme Kadiatou Konaré : Vous l’avez dit : « la langue demeure le principal support de la culture ! » La culture, c’est d’abord la langue. La langue est un pilier essentiel de notre patrimoine culturel et c’est pour cette raison que nous l’avons intégrée dans les séminaires. Les termes de référence mettent surtout en exergue le rôle que nous pourrions jouer en tant que département en charge de la Culture dans la promotion de nos langues.Ce séminaire a d’ailleurs été le seul présidé par des ministres notamment ceux en charge de l’Éducation et de l’Enseignement supérieur car conscients de la tutelle qu’ils représentent. Nous comptons simplement mais efficacement, à leur côté, jouer pleinement notre rôle de partenaire des langues nationales.
L’Essor : Le gouvernement a promit deux milliards de Fcfa pour aider le secteur de la culture, de lʼartisanat et du tourisme sinistré par les restrictions entraînées par le coronavirus. Comment est-ce que cette somme sera-t-elle répartie sachant par exemple que les voyagistes, les agences de tourisme et les hôteliers sont en extrême difficulté depuis le début de la crise en 2012 ?
Mme Kadiatou Konaré : Nous saluons ici les efforts des plus hautes autorités de la Transition à vouloir accompagner des secteurs qu’ils savent profondément secoués par la crise. En réalité, ce sont trois mesures fortes qui soutiennent le département. La première concerne les entités qui sont en redressement fiscal et qui ont des pénalités à payer. Si elles payent de façon régulière leurs impôts de 2021, les pénalités accumulées sur les années précédentes tombent automatiquement à 100% au lieu de 50%.En second lieu, le programme Jigiseme Yiri qui s’adresse aux personnes démunies, à celles qui ont perdu leur emploi du fait du chômage (agents d’hôtels, artisans), aux couches les plus défavorisées. De façon générale, ce programme concerne un million de Maliens et consiste au versement d’une somme de 90 .000 à 100. 000 Fcfa sur leur compte Orange money.L’appui d’un milliard et non de deux aux acteurs des secteurs de la culture, de l’artisanat et du tourisme. Cet appui s’adresse à toutes les structures reconnues par l’État, avec un identifiant NIF. Ces appuis ont pour objet de soutenir les structures afin qu’elles ne sombrent pas. Nous avons mis en place une commission composée du département et des faîtières afin de dégager de façon transparente la clé de répartition de ces différentes mesures.
L’Essor : La problématique de la représentativité se pose aujourd’hui avec acuité dans le domaine de la culture. De plus en plus, des voix s’élèvent pour dire qu’ils ne se reconnaissent pas dans la FEDAMA et dans lʼUAAPREM. Il existe dʼailleurs un regroupement qui réclame clairement la création dʼun Conseil national des arts et de la culture. Que comptez-vous faire pour résoudre ce problème ?
Mme Kadiatou Konaré : Sans faîtières fortes et structurées, il sera difficile d’asseoir les ambitions d’épanouissement que nous caressons pour les différents acteurs. La solidarité entre elles, la prise de conscience de la responsabilité des actions en partage sont des facteurs déterminants de l’essor de la culture et des arts.Dès les premiers jours de ma prise de fonction, j’ai rencontré les faîtières, toutes les faîtières et mon discours a été le même : le besoin d’union, d’entente sacrée afin de nous permettre en tant que département de jouer pleinement notre rôle de tutelle. Je prône depuis, le dialogue, l’échange afin d’aider les faitières à trouver l’organisation qui leur convienne. Au niveau du département, nous serons à leur coté pour les accompagner, les soutenir et proposer nos services de médiateur, de facilitateur.J’ai bon espoir, car je sais que nous avons la même préoccupation, la même ambition : faire de la culture, des arts, un tremplin pour l’émergence du Mali.
L’Essor : Le projet de document de la classification/certification et la labellisation des activités et établissements culturels de notre pays, vient d’être bouclé. Sa mise en application, qui permettrait de mettre de l’ordre dans le secteur, nécessite des moyens énormes en terme de ressources humaines, de création de lois et décrets et bien sûr d’infrastructures. L’avez-vous inscrit dans votre agenda ?
Mme Kadiatou Konaré : Le projet de document de la classification/certification et la labellisation des activités et établissements culturels de notre pays est une priorité pour le département de la Culture, de l’Artisanat et du Tourisme.En effet, il faut signaler que malgré l’existence de textes législatifs et réglementaires régissant l’activité culturelle au Mali, plusieurs dysfonctionnements ont été constatés dont l’inexistence de la carte d’artiste etc.C’est dans l’optique d’envisager des solutions à ce problème que le ministère de la Culture, de l’Artisanat et du Tourisme, a initié un atelier de validation des documents référentiels sur la classification des domaines de la culture et la certification/labellisation des activités et établissements culturels au Mali, après plusieurs semaines de travail collégial encadré par la direction nationale de l’action culturelle, en partenariat avec le projet Donko Ni Maaya de la GIZ.Ce référentiel sur la classification des domaines de la culture et la certification/labellisation des activités et établissements culturels au Mali permettra, plus précisément, de connaître l’ensemble des domaines, sous-domaines, catégories et métiers de la culture. Aussi, la labellisation permettra aux événements et aux établissements culturels de bénéficier d’un cadre réglementaire pour évoluer vers une meilleure professionnalisation. Et c’est dans cette dynamique qu’un atelier de validation dudit document a été organisé le mardi 29 décembre 2020 au Palais de la culture Amadou Hampâté Ba.Le chantier est certes vaste, mais des avancées sont constatées. Le département se donnera les moyens à court, moyen et long termes pour sa mise en application en fonction de la disponibilité des ressources.
Propos recueillis parYoussouf DOUMBIA
Source : L’ESSOR
Tags: Alpha Oumar Konaré


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Author: bamada.net

“We need a strong transatlantic relationship.”

Publié le January 21, 2021

Interview given by Mr. Clément Beaune, Minister of State for European Affairs, attached to the Minister for Europe and Foreign Affairs, to the daily newspaper La Provence – [excerpts] (Paris – January 20, 2021)

Joe Biden and transatlantic relations
What can Joe Biden’s presidency contribute to relations between the United States and Europe?
THE MINISTER – There will be a more conciliatory atmosphere which will become very tangible in the first solid American commitments President Biden chooses to make straight away, in particular on the climate by returning to the Paris Agreement. (…) We need a strong transatlantic partnership. We need to concentrate it on the issues where we haven’t managed to cooperate in recent years and which are vital, like relations with China and the reform of international trade rules.
We’ll do so within a Franco-American relationship, but above all within a renewed Euro-American relationship, which Europe needs. We’re consistent when we say we want an autonomous, independent and sovereign Europe. It’s what the United States itself is asking us for, including when it comes to defense: taking on more responsibilities in international crises. We must also succeed in defining a common agenda, common interests which won’t be those of the past. We won’t go back to the Cold War relationship. But on the climate, defense and democracy, and on the relationship with China, we need a strong transatlantic partnership.
On trade relations with the United States, there’s been a lot of talk about taxes, including taxes on wine affecting the PACA [Provence-Alpes-Côte d’Azur] region. Can that change quickly?
We hope so. We’ve always been clear. We never sought this trade war. We never sought escalation. We defended our interests. When taxes were applied by the Americans, who began introducing this commercial tension under Donald Trump, we reacted. We’re suffering – I’m thinking of our wine growers first and foremost – the impact of that tension initiated by the Americans, who targeted the high-quality products whose export is of major importance to us. We took emergency French and European action through aid to support the sector.
It’s only a temporary remedy. What our wine growers and producers want is to make a living from their business. Franck Riester, Bruno Le Maire and I are really hoping that in the first few weeks there’ll be a more conciliatory atmosphere there too, and a de-escalation of those customs duties, which are absurd. We’re mutually penalizing each other, and for certain sectors, in the Provence-Alpes-Côte d’Azur region in particular, it’s obviously painful. That’s a priority for us in this new transatlantic era. (…)
EU / COVID-19
There are a lot of criticisms about the closure or non-closure of Europe’s internal borders. Some countries have started. What do you think about this?
We’ve closed Europe’s external borders. That’s important! I hear Ms. Le Pen’s speeches in particular. Let me remind you that Europe’s external borders were closed on March 17 at our request. On Monday, France introduced compulsory tests on departure in the rare cases where it’s still possible to travel to Europe. And you also have a seven-day quarantine which everyone is asked to observe. We mustn’t lie to people: the number of journeys is very limited, they mainly concern our compatriots, and we’re not going to put a police officer in front of every person who arrives.
And what about the internal borders?
We’re working on it this week, probably in order to have compulsory testing measures. We took a few extra days to get European coordination. Germany and others are moving towards compulsory testing before departure. Measures are being taken in the coming days. In any case, cross-border workers will be able to continue doing their jobs.
Are you in favor of a European vaccine passport?
(…) We’re talking here about a certificate for moving around Europe. That’s a very premature debate. It will take place regarding travel in Europe. But we can’t give additional rights to certain people and be fully engaged in a vaccination campaign that is being progressively rolled out and extended throughout Europe. It hasn’t yet reached its general-public phase. When that’s the case and we know everything about the vaccine’s level of protection against infection, it’ll be different.
We mustn’t put the cart before the horse and give more rights to some people than others when it’s not the right time. Our priority is the vaccination campaign and access to the vaccine for the maximum number of people as quickly as possible.
France / COVID-19
How many vaccines should France be getting in the next few months?
On average, 15% of European orders are reserved for France. When you have around two billion doses, that’s more than 250 million doses for France. The European framework will enable us to protect the whole population. The issue now is to speed up the pace of production with the manufacturers.
Do comparisons with other European countries show a delay in the number of people vaccinated? Why?
If you look at the daily rate today, we’re ahead of most of our neighbors. Last week our daily average was ahead of Germany’s. The differences criticized at the outset have been greatly reduced. When you look at the trends in the other major European countries, we’re entirely comparable and often even faster now. We had that controversy linked to the fact that our campaign was cautious and began with the most vulnerable people. The goal isn’t to post the biggest possible figures. It’s to hold out in the long term. To target the most vulnerable and do so under safe conditions.
Are some people, like the doctor responsible for the central pharmacy of APHM [Marseille hospitals], worrying about possible disruption with the second dose?
Our strategy isn’t to rush in blindly. Whenever a person has their first appointment, they have their second appointment and the doses are secured.


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Author: ADMIN-WDC

L’Imam Mahmoud Dicko : «Le Mali est une grande Nation, nous devons puiser dans nos réserves et ressources…»

Mahmoud Dicko

Nous reproduisons dans nos colonnes une interview donnée par l’Imam Mahmoud Dicko, il y a de cela quelque temps.  Sa publication est motivée par sa pertinence au vu du contexte actuel du monde et de la situation particulière que les Maliens vivent en ce moment. Lisez plutôt pour vous en convaincre !
«On répète ce que l’Occident dit, sans savoir ce qu’on dit. Quand ils parlent de salafisme, nous, on dit salafisme. Quand ils parlent de djihadisme, on répète la même chose. C’est-à-dire que nous, on n’a aucun concept. On n’a absolument rien ! Ce sont eux qui définissent le vocabulaire. Ce sont eux qui définissent le moment et le contexte dans lequel il faut l’utiliser. Je pense qu’en réalité, on n’a pas une autonomie de pensée. C’est très difficile à dire mais il faut avoir le courage de le dire.

Cette absence d’autonomie de pensée, c’est ce qui nous met dans cette situation de dépendance éternelle.La liberté, d’abord, c’est la liberté de pensée, mais notre liberté de pensée, c’est de penser comme les autres. Non ! Il faut qu’on pense comme nous-mêmes ! Et cette autonomie de pensée, nous ne l’avons pas.
Quand vous regardez nos pays, depuis l’indépendance jusqu’à nos jours, nous pensons comme les autres. Les gens qui ont acquis l’indépendance ont fait énormément de travail. Ce sont des hommes valeureux, mais, ils ont pris le socialisme d’autrui, ont pris une autre option. Mais c’est toujours l’option des autres.
C’est toujours les recettes que les autres nous préparent. C’est la banque mondiale qui nous dit il faut faire ceci. C’est le FMI qui nous propose cela. C’est quand ça échoue que l’on se met à critiquer, à revendiquer. Les travailleurs descendent dans les rues. Mais il faut que les peuples africains réfléchissent pour et par eux-mêmes.
La simple autonomie de pensée, nous ne l’avons pas. Moi ce que je dis aux gens, c’est que moi, personne ne peut me dicter mon islam. Non ! C’est me minimiser. Ce grand pays qui a produit des gens comme Ahmed Baba, Askia Mohamed, de Sékou Ahmadou d’Hamdallaye, vous pensez que ce pays est incapable d’engendrer des hommes intelligents ? Il faut que les gens nous disent qu’est-ce qu’il faut faire et qu’est-ce qu’il ne faut pas faire ? Non !
Je pense aujourd’hui que le Mali est une grande Nation, une vieille Nation. Nous avons suffisamment de valeurs. Il faut qu’on ait le courage vraiment d’y aller, de puiser dans nos réserves, nos ressources, et nous pouvons le faire.
Mais tant qu’on gouverne en projets parce que tout se fait en termes de projets. Projet X, projet Y, parce que ce n’est jamais du concret ; c’est du projet tout le temps, c’est parce que ce sont les autres qui font ces concepts. Ce sont les autres qui pensent à notre place.
Le Djihad, c’est l’effort en réalité. Djihad, ça ne veut pas dire prendre l’épée, le fusil. Non ! Djihad, c’est de la même famille, c’est en réalité faire un effort. Un effort pour aboutir à quelque chose dans un mieux-être. Pour l’islam, Djihad, c’est porter le bonheur vers l’humanité ou défendre une humanité que d’autres veulent opprimer. C’est dans ce sens qu’on se met pour faire du Djihad.
Le Djihad c’est comme ça. Mais il y a le djihad intellectuel, il ya le djihad économique, il y a le djihad social. Donc le djihad ne veut pas dire prendre le fusil ou autre. C’est pour cela, le Prophète de l’islam, Mohamed (Paix et Salut soit sur Lui), lors d’une expédition, à leur retour de la porte de Médine, il a dit aux gens : nous revenons du petit djihad. Où ils ont croisé le fer avec l’ennemi pour revenir maintenant vers le grand djihad.
Et les disciples ont demandé au prophète de l’islam, mais nous avons croisé le fer avec l’ennemi, y a-t-il d’autres djihads plus grands ? Il a dit oui. Le Djihad sur soi-même. Violence sur soi, être bon, recommander le bien, aller vers les autres, pour le bien-être de vos semblables. C’est ça, en réalité, le grand djihad aujourd’hui. Et ce djihad, le Mali doit le faire pour aller vaincre la misère et tout ce que nous sommes entrain de vivre aujourd’hui par notre propre faute.
Parce que Dieu seul sait que nous ne sommes pas dans un pays pauvre. Ce n’est pas vrai. Et nous ne sommes pas pauvres, nous voulons simplement l’accepter. Tendre la main à des gens parce qu’on ne peut pas balayer devant notre porte. Faut-il attendre les autres pour balayer notre porte ? Non !»
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Author: Nouvelle Libération

Official speeches and statements – January 20, 2021

1. European affairs – COVID-19/vaccines/border controls/tests – Interview given by Mr. Clément Beaune, Minister of State for European Affairs, attached to the Minister for Europe and Foreign Affairs, to France Info (excerpts) (Paris – January 17, 2021)
(…)
Let’s listen to the Prime Minister: “From Monday all those wishing to travel to France from any country outside the European Union will have to get a test before departure. Moreover, those concerned will have to make a pledge to self-isolate for seven days once they arrive in France, then get a second PCR test at the end of it.” That’s what the Prime Minister said. Should vaccine passports be required?
THE MINISTER – Well, first of all I don’t want things to get mixed up; the vaccine passport is something very different…
Yes, we’re going to come to border controls. But first, aren’t vaccine passports possibly the simplest thing, at the end of the day?
Let me say that we’re very reluctant about the idea. What exactly are we talking about? If it’s a passport, a document which authorizes you – in this particular case, for example – to travel to Europe, I think it’s a very premature debate. Why? Firstly, we know the vaccine is scientifically safe and it has beneficial effects, but we don’t yet know its full impact on virus transmission. So we’ve still got to get that point completely clarified. Secondly, we’re in a phase – throughout Europe, not just in France – of stepping up the vaccination campaign. At the moment, as you know, a few hundred thousand people in each country – Germany, Italy, France – have been vaccinated; they tend to be the oldest, the most vulnerable. Until you’ve entered a phase of vaccination for the general public when everyone has access – which will more likely be in the spring -, I think that telling people “you’re restricted to doing this”, when there still isn’t widespread access to the vaccine, doesn’t work, to be very clear. So it’s a debate certain European countries have started – particularly Greece, specifically – because they’re thinking of the tourist season, which you can understand. There are no good grounds today for such a discussion, and I think it would be shocking, while this vaccination campaign in Europe is still getting under way everywhere, to say that some have greater rights with a passport than others – that isn’t the way we think about protection and access to the vaccine.
OK, we understand, you’re clear on the issue. Nevertheless, in an IFOP poll in
Le Parisien
this morning, French people are very much in favor of it. And you mention Greece; Ursula von der Leyen, the European Commission President, very favorably welcomed Greece’s request. Does this mean that in your view, during the next European Council, there isn’t even anything to be discussed about vaccine passports? The European Council is next week.
Next week there’s a European Council of heads of State and government, in which President Macron will be participating. I’ll be preparing for that meeting from tomorrow morning with the European affairs ministers. It’s an idea – we’ll be clear about this – on which France doesn’t think a debate should be started now. Once again – let me stress this, because the language is important – I think we’re mixing up concepts. The poll I saw is interesting, because I think it shows what? It shows impatience; people are saying, “I want to go back to doing things, I want to be able to go to a restaurant, find a social activity.” Here, we were talking about travel to Europe with Ms. von der Leyen’s proposal. Those two things are a bit different, but I think it means that this vaccination campaign has to be carried out, speeded up. When there’s widespread access to the vaccine, it will be a different matter.
Let’s talk about border controls – this affects everyone -, let’s at any rate at least look at these controls in a very practical way. For those arriving [in France] from outside the European Union, the Prime Minister announced a test, carried out 72 hours beforehand, negative of course, self-isolation, or more precisely a sworn statement that they’ll self-isolate for seven days once they’ve arrived in the country, and another test. First point: the Prime Minister didn’t specifically say, but are we talking about a PCR test, particularly when you’re in the country [of departure], before entering France, or does an antigen test work as well?
The Prime Minister specifically said in his press conference that it’s a PCR test.
No, he didn’t. For the second test, yes, he specifically said PCR test, but for the first test he didn’t say.
Well I’m pretty sure he did; the first test is a PCR test which has to be negative, carried out on departure, before travelling, and before potentially arriving on French soil. And there is indeed this additional measure, a seven-day quarantine, which we’re asking everyone to comply with.
Still, aren’t we lagging behind a bit with these border controls, compared to our neighbors?
No, let me be very clear: the borders, outside the Schengen Area, outside Europe, are closed on principle. It’s an initiative France took on 17 March last year. They haven’t reopened. There were a few countries over the summer on a so-called green list, i.e. they had a favourable epidemic situation and we granted exceptions. But the principle which has applied since March, and is still being applied – I’m keen to say this because there’s no laxity – is that borders are closed, except to Europe. There are a few exceptions for our nationals, and now we’re clarifying this and applying it to everyone, including our nationals; a test must be carried out prior to departure.
So let’s come back, all the same, to the sequence: a PCR test prior to departure, self-isolation. But what does “self-isolation” mean? Do you have the means, does France, the French State, have the means to police this self-isolation?
Well, let me begin by saying that what happens beforehand is the most important thing. You are not allowed, except in exceptional circumstances, to come into France when you’re travelling from outside the Schengen Area, outside Europe. There has to be a good reason – for example, French nationals returning to their families, their country. There’s the obligatory test before departure, which must obviously be negative and recent – less than 72 hours old. We’ve added the quarantine measure. We’ve got to find a balance, we’ve got to be clear and pragmatic; can you put everyone in a hotel, under police check? No. Can you call on people to act responsibly, once again, in addition to the automatic verification, in this instance, provided by a test, to comply with this additional measure of civic protection and responsibility? That’s what we’re doing. If we’ve got to go further, we’ll see, but I think with these three things together – closure [of the borders] on principle and rare exemptions, an obligatory recent negative test carried out prior to departure and this extra measure -, we’re calling on everyone to act responsibly, but we’ve got few arrivals today. I think this group [of measures] provides protection, it isn’t lax. (…)
(…) What’s France going to ask for [at the European Council]? That ultimately the Schengen countries are all considered part of the “scarlet” zone, and that what applies to countries outside Schengen – which you detailed just before the reminder of the headlines: PCR test 72 hours prior to departure, self-isolation and a PCR test at the end of the self-isolation period – also be applied to the countries of the European Union? Is that what France is going to ask for?
What France is doing at the moment – this is why we didn’t announce any measures last Thursday for the countries of the European area (I say European area, because it matters; it also covers, for example, Switzerland, which is part of Schengen, and there are many cross-border workers). Firstly, I want to be clear about this because it’s important: whatever happens, our cross-border workers – 350,000 of them go to Switzerland, Luxembourg etc. every day – will be able to continue moving around. That’s essential: it’s their everyday life. Just as we can go to work, they can go on working, that’s important.
And indeed we envisage tightening control measures within the European area. There won’t be any border closures, because, precisely, particularly as regards the cross-border workers, we need goods to circulate, workers have to be able to go to work etc. But yes, it’s a possibility. Why haven’t we announced it? Because we’re in consultation with those European countries. Tomorrow morning there’s a meeting of European affairs ministers in which I’ll be taking part. On Thursday, there’s a discussion at heads-of-State-and-government level. So we’ll decide in the next few days.
It’s possible today – we’ve got a European framework – to make tests a requirement before travelling between European countries. Once again, not for cross-border workers, that’s certain. But, for example, if you fly to Paris or Berlin, Germany has required a negative test prior to departure for some time now. We can do the same thing, it’s legally possible, and we’re devising these tougher measures with our European partners. Why? Because it provides more consistency and is more logical. Everyone compares, it’s normal to do that together. We’re also checking the type of test we may require. Because there’s a technical, but important point: PCR tests exist everywhere; antigen tests are not yet recognized in the same way in all European countries. So we’re also working on that point. (…)
Are we going to discuss this with our German friends and our Belgian friends?
Absolutely. Let me take a very practical point, which concerns cross-border workers and also, more widely, movement in Europe. We’ve got to move gradually towards mutual recognition for antigen tests. So we’re working on a European list of potentially recognized antigen tests. Because, once again, PCR tests are a well established technique, recognized everywhere; antigen tests…
But why not require PCR tests, not antigen tests?
You’re right. That’s what we’re thinking about. If we require tests between European countries, we’ll obviously authorize PCR tests in that case, because, once again, they’re reliable and recognized everywhere. And we’re thinking – but this needs to be harmonized – about a list of antigen tests which could be mutually recognized throughout Europe. This still isn’t the case today. So today I’m taking a very concrete example, between France and Ireland, if you want to require a test before departure: PCR works, because we’ve got the same ones; antigens don’t work today, because Ireland still doesn’t recognize them. There you are.
So we’re trying to be as practical as possible and provide protection, even within – let me be clear – even within the European area. There may already be controls in border areas etc. to check that movement is justified. So we haven’t waited at all these past few days before taking tough measures vis-à-vis our external borders (…)
2. European affairs – Interview given by Mr. Clément Beaune, Minister of State for European Affairs, attached to the Minister for Europe and Foreign Affairs, to Le Talk-Le Figaro (excerpts) (Paris – January 15, 2021)
(…)
There’s another issue being talked about a lot less now [than COVID-19], namely Brexit. First of all, a quick question about the many French people who work, who live on the other side of the Channel: is there an exodus, are they coming back to France, because they’re obviously afraid of the future? It’ll be much more complicated for them.
THE MINISTER – Since 24 December and the Christmas agreement reached between the European Union and the United Kingdom, we haven’t noticed any large-scale movement. First of all, there have been health restrictions, tough ones in England, but what we’ve noticed over several years, obviously in certain sectors like finance, but since the British referendum, is that there have indeed been several tens to hundreds of thousands – we’re currently making the assessments, yes – of Britons who have come back to the European Union: to be clear, they’ve sometimes been non-British European nationals who lived there and are coming back faster, sooner than they probably would have. So we’ve observed – I’ll take the example of finance – more than 10,000 jobs in total that have left the City for Europe, including the Paris financial centre; we estimate at 3,000 or 4,000 the number of jobs that have…
So is Brexit beneficial, from this point of view?
I don’t think it’s good for the UK, and it’s not good news for the European Union either. But it’s the European Union which has a kind of opportunity to use this crisis – because it is a crisis and bad news – to strengthen itself. I’ll take the example, more broadly, of the European recovery plan, which is going to revitalize our economies and enables us to invest 750 billion euros, more than 40 billion euros directly injected into France, from 2021 onwards. That’s not negligible.
Is that certain, is the process working?
Absolutely, it’ll arrive in the spring, yes. We have a vote in the national parliament, because there’s obviously a democratic debate…
Will the money start coming in the spring?
The money will start coming between now and June, to be precise, and this will magnify and supplement our recovery plan. I don’t think we’d ever have done that without the shock of Brexit and without the UK’s departure.
Is it Brexit that has facilitated this European solidarity?
There’s never one single factor, but yes, I think Brexit has shown everyone that when you criticize the European Union – and sometimes people are right, not everything works well, we have to speed up -, sometimes it can be very serious and lead to a rift. No one had really anticipated [it], to be clear. And I think everyone’s realized the fragility but also the value of our Europe, of our political project. It’s better to try and improve it than to break it or leave it, as suggested by the populists, who offer no solutions and are now watching this with a touch of sadness. Moreover, I’ve never really heard those people like M. Dupont-Aignan and Mme Le Pen, who at the time celebrated the UK’s regained freedom and sovereignty, explaining to us today how tremendous it is and that we should leave the euro and the European Union. You don’t hear it much any more.
Well, there was the Christmas agreement, which you talked about; very recently, at the beginning of the year, you went with Jean-Yves Le Drian to Brittany, the land where he was elected: to Lorient. And he said then – you did too – that the agreement must now be implemented – you went to see the fishermen, sorry – and that it wasn’t perhaps as simple as that to implement. What’s the stumbling block? Or is it complicated?
Well, there are two things, to be very specific. First of all, we must implement the agreement, because it’s [currently only] a piece of paper, if I can put it that way. Now – and I’ll take the fisheries example – we’ve secured access for our fishermen to British waters for the next six fishing seasons, for five-and-a-half years. That was one of the tough points of the negotiation, and we secured it.
With a few restrictions even so.
Yes, we’ve lost a few fish quotas, to be precise, but there’s access; that was very important, we explained it in Brittany, and I went to Hauts-de-France, to Normandy, to explain all that, together with the Minister of Marine Affairs. But now we need administrative access permits. So in the coming days we’ll still be fighting, we’re getting them very slowly; we must speed up so the agreement becomes a reality. (…)
Are there any other sectors where there are stumbling blocks?
No, but above all there’s another thing, and it’s very important. It’s that all the conditions for economic competition, State aid, the food standards that apply in a sector… we have an agreement enabling us to prevent British dumping. In other words, if the British carry out dumping or lower a standard, a regulation to a [low] level of requirements, we can react. By closing a sector through customs duties etc., we can react. But all this is in the agreement, and we still have a bit of legal work now to implement it.
How long?
Our demand – I was in Brussels at the beginning of the week – is that the Commission should make a very concrete proposal in the next few weeks, in the first quarter of 2021, and that – because a little legislation is necessary – it should all be adopted this year, of course, to prevent there being any British divergence that penalizes our businesses. (…)


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Author: ADMIN-WDC