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Unbeschwerter Urlaub wohl nicht zu Ostern wieder möglich

Umfrage
Unbeschwerter Urlaub wohl nicht zu Ostern wieder möglich

Menschen in Palma de Mallorca. Viele Deutsche haben Sehnsucht nach einem Urlaub im europäischen Ausland. Foto: Clara Margais/dpa
© dpa-infocom GmbH

22.01.2021, 11:25 Uhr

Die Menschen warten sehnsüchtig auf das Ende der Corona-Pandemie, müssen sich aber weiterhin in Geld üben. Unbeschwertes Reisen ins Ausland ist noch nicht zu Ostern in Sicht.

Eine große Mehrheit der Deutschen glaubt nicht daran, dass schon in den Osterferien Urlaub im europäischen Ausland ohne Quarantäne oder Testpflichten möglich sein wird.

Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur rechnen etwa 79 Prozent auch dann noch mit entsprechenden Einschränkungen. Nur rund 12 Prozent meinen, dass dann schon ein unbeschwerter Urlaub im Ausland möglich sein wird. Etwa 10 Prozent machten keine Angaben. Ostersonntag ist dieses Jahr der 4. April.

Derzeit hat die Bundesregierung fast ganz Europa als Corona-Risikogebiet eingestuft. Auf dem europäischen Festland gibt es nur noch in Griechenland, Finnland, Norwegen und Österreich einzelne Regionen, die ausgenommen sind. Hinzu kommen ein Großteil der griechischen Inseln, die britische Insel Man und die Kanalinsel Guernsey sowie die dänische Insel Grönland.

Rückkehrer aus Risikogebieten müssen sich spätestens 48 Stunden nach Einreise in Deutschland auf Corona testen lassen. Zudem müssen sie zehn Tage in Quarantäne, können sich davon allerdings durch einen zweiten negativen Test ab dem fünften Tag nach Einreise vorzeitig befreien lassen.

Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt, wenn ein Land oder eine Region den Grenzwert von 50 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen überschreitet. Alle deutschen Bundesländer sind nach diesen Kriterien wie die meisten anderen europäischen Länder Risikogebiete.

dpa

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Reinfektion: Wie hoch ist das Risiko, sich wegen Mutation erneut zu infizieren?

Kann man sich nach einer überstandenen Infektion mit Covid-19 erneut infizieren? Möglich ist das wohl, wie Berichte über einzelne Reinfektionen bereits zeigten – aber selten. Das haben nun zwei weitere Untersuchungen bestätigt.Wissenschaftler aus Katar untersuchten mehr als 133.000 Menschen mit einem positiven PCR-Test nach überstandener Erkrankung auf eine Reinfektion. Nur 54 der Probanden erkrankten erneut symptomatisch. Das Risiko, sich nach einer Infektion erneut anzustecken, halten die Studienautoren daher für gering. Sie schätzen es auf 0,02 Prozent. Ihre Ergebnisse haben die Forscher kürzlich in „Clinical Infectious Diseases“ veröffentlicht.
 Risiko für Reinfektion stark reduziertEine weitere Untersuchung, die Forscher am 15. Januar auf dem Preprint-Server “Medarxiv” veröffentlichten, ermittelt ein etwas höheres Risiko. Die Siren-Studie aus dem Vereinigten Königreich umfasste 20.000 Krankenhausmitarbeiter.Das Risiko, sich nach überstandener Infektion erneut mit Sars-CoV-2 zu infizieren, sei um 83 Prozent reduziert. Allerdings gab es viele Probanden, die erneut positive Tests zeigten, aber keine Symptome. Betrachteten die Wissenschaftler nur symptomatische Reinfektionen, hatte sich das Risiko, erneut zu erkranken, sogar um 95 Prozent reduziert.Wichtig sei in diesem Zusammenhang aber, eine Reinfektion klar von einem Wiederanstieg des Virustiters bei chronisch Infizierten zu unterscheiden, erklärt Virologe Friedemann Weber von der Justus-Liebig-Universität Gießen. Surftipp: Alle Neuigkeiten zur Corona-Pandemie finden Sie im News-Ticker von FOCUS Online „Nur wenn man die Viren sequenziert und feststellt, dass sich das zweite Virus vom ersten unterscheidet, kann man zweifelsfrei von einer Reinfektion sprechen.” So sei unter anderem bei der Studie aus Katar vorgegangen worden, wohingegen die britische Siren-Studie weniger stringente Kriterien gehabt habe. “Bei der Siren-Studie könnten also auch Fälle von Wiederanstieg des Ursprungsvirus unter den gefundenen Reinfektionen sein, wie sie in Katar auch tatsächlich gefunden wurden”, erklärt Weber. Das wiederum könne die höhere Inzidenz in der britischen Studie erklären.Generell sei es auf jeden Fall beruhigend, dass klinisch relevante Reinfektionen bei Krankenhausmitarbeitern eher selten auftreten und dann auch nur selten schwer symptomatisch sind, meint Julian Schulze zur Wiesch. “Das spricht einerseits dafür, dass nach einer ausgeheilten Sars-CoV-2-Infektion bei den meisten Patienten für Wochen und Monate eine signifikante Immunität aufgebaut wird. Diese Immunität scheint aber nicht steril oder absolut zu sein. Deswegen scheinen Reinfektionen möglich”, ist der leitende Oberarzt der Sektion Infektiologie und Leiter des Ambulanzzentrum Virushepatologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) überzeugt. Das sei nicht unüblich. Auch bei anderen Coronavirus-Stämmen können sich Patienten nach etwa einem Jahr erneut infizieren – auch wenn das Virus keine Mutation aufweise. Daher müsse man sich auch nach überstandener Covid-19-Erkrankung weiter an Hygiene-Regeln halten. Die Hoffnung bestehe, sagt Schulze zur Wiesch, dass Patienten mit einer Zweitinfektion und einem asymptomatischen Verlauf im Schnitt weniger Menschen anstecken. Bisher sei das allerdings nicht gesichert.  Sind Reinfektionen durch Virusmutationen wahrscheinlich?Sowohl die Studie aus Katar als auch die britische Untersuchung deuten an, dass eine Reinfektion kurz nach überstandener Covid-19-Infektion zwar möglich, aber eher unwahrscheinlich ist. Aber wie ist es, wenn sich neue Virusmutationen entwickeln? Sind dann Reinfektionen wahrscheinlicher?Auch hierzu gibt es bereits erste Berichte aus Brasilien. Dort hatten sich zwei Menschen nach überstandener Covid-19-Erkrankung und trotz nachweisbarer Antikörper erneut mit einer neuen Virusvariante infiziert. Davon berichteten Wissenschaftler in noch nicht von anderen Forschern begutachteten Veröffentlichungen (zu den Preprints geht es hier und hier).
 Diese neuen Varianten sollen extrem ansteckend sein und tragen eine Mutation an der Stelle E484. Eine solche Mutation tauchte an gleicher Stelle auch bei der neuen Variante B.1.351 in Südafrika auf. Erste Untersuchungen, ebenfalls in einem Preprint-Journal veröffentlicht, zeigten nun, dass Viren mit einer Mutation an der Stelle E484 im Spike Protein ein höheres Risiko bieten könnten, sich mit dem Virus erneut zu infizieren. Denn durch diese Mutation scheinen manche Antikörper nicht mehr an das Virus andocken und es neutralisieren zu können.„Eine besonders auffällige ‚Immun-Escape‘-Mutation ist E484K, die in der Sars-CoV-2-Variante vorkommt, die in Brasilien gefunden wurde. Dass das Reinfektionsrisiko durch solche neuen Virusvarianten steigt, halte ich für wahrscheinlich”, erklärt Friedemann Weber. Doch der Professor aus Gießen beruhigt auch: Er erwarte keine sprunghaften Änderungen, sondern eher einen schrittweisen Anstieg an Reinfektionen und eventuell auch an Fällen, in denen Menschen trotz Impfung erkranken. Dem könne man mit einer Anpassung des Impfstoffs aber entgegnen.Mehr Sequenzierungen sind essentiell “Um ein klareres Bild der Lage zu bekommen und ‚Immun-Escape‘-Mutationen rechtzeitig zu identifizieren, sollte deutlich mehr sequenziert werden, unter Einbeziehung von Reinfektionen und Impfdurchbrüchen”, ergänzt Weber.Ähnlich äußert sich Jörg Timm, Leiter des Instituts für Virologie am Universitätsklinikum Düsseldorf. Auch er ist überzeugt, dass es weiterer Untersuchungen bedarf, um die Rolle der Mutationen genauer zu verstehen. „Die Bedeutung der Virusvarianten für das Risiko von Reinfektionen oder Infektionen nach Impfung ist aus meiner Sicht noch nicht klar. Die experimentellen Daten für Substitutionen in der Position E484 des Spike-Proteins und die Tatsache, dass ähnliche Varianten in verschiedenen Ländern selektiert wurden, sprechen durchaus dafür, dass ein ‚Immune-Escape‘ eine Rolle spielt”, sagt Timm. Das bedeute aber nicht zwingend, dass eine Impfung oder eine natürlich erworbene Immunität nach Infektion gegen diese Varianten unwirksam seien oder es trotz Immunität auch zu schweren Verläufen komme. Während die Experten Reinfektionen durch Mutationen also für möglich oder gar wahrscheinlich halten, ist noch nicht klar, wie der Verlauf einer solchen Reinfektion in der Regel aussieht. Um hier genauere Schlüsse ziehen zu können, braucht es weitere Untersuchungen.  Ist die Impfung ein wirksamerer Schutz gegen eine Infektion als eine bereits überstandene Erkrankung?Bezogen auf Reinfektionen ist auch noch eine andere Frage interessant: Wirkt die Impfung besser, um eine Infektion zu vermeiden als eine schon durchgestandene Covid-Erkrankung? Mehr zum Thema Reinfektionen nach Covid-19-Erkrankungen lesen Sie hier. „Ein direkter Vergleich der Schutzwirkung nach ausgeheilter Infektion und nach Impfung ist anhand der Daten nicht möglich, da sich das Studiendesign unterscheidet”, sagt Jörg Timm. In den Zulassungsstudien der Impfstoffe sei die Sars-CoV-2-Testung anlassbezogen in der Regel bei Symptomen erfolgt. Asymptomatische Infektionen seien daher möglicherweise deutlich untererfasst worden. In der Siren-Studie seien die Studienteilnehmer hingegen auch ohne Symptome und damit ohne einen Anlass serologisch untersucht worden. Auch sei das Studienkollektiv nicht vergleichbar.Trotzdem hält es Friedemann Weber für gut vorstellbar, dass die Impfung besser schütze als eine durchschnittliche Infektion. Denn „die Immunität nach Infektion ist heterogen und korreliert grob mit der Stärke der Krankheit. Inapparente oder milde Verläufe erhöhen also die Wahrscheinlichkeit einer Reinfektion.” Eine Studie an Primaten habe gezeigt, dass die mRNA-Impfung mindestens dreifach höhere Pegel an neutralisierenden Antikörpern hervorruft als sie in Blutseren von genesenen Covid-19-Patienten gefunden wurden. “Dazu passt ins Bild, dass die Effizienz der Impfung bei etwa 95 Prozent liegt.“FazitEin Fazit aus den Erkenntnissen der kürzlich veröffentlichten Siren-Studie zieht der Hamburger Mediziner Schulze zur Wiesch. Die Daten belegten, dass sich bei den meisten Menschen, die eine Covid-19-Erkrankung hinter sich haben, zumindest für einige Monate eine Teilimmunität ausbildet. Trotzdem ist Schulze zur Wiesch überzeugt: “Wir müssen wachsam bleiben, Reinfektionen mit dem Sars-CoV-2 Virus sind möglich und zu erwarten, dies müssen wir gut kommunizieren. Die Rolle von neuen Sars-CoV-2-Virusvarianten müssen wir genau beobachten.“

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Author: FOCUS

“Harry Potter”-Comeback wäre möglich

Rupert Grint
“Harry Potter”-Comeback wäre möglich

Rupert Grint ist Ron Weasley sehr ans Herz gewachsen.

Rupert Grint ist Ron Weasley sehr ans Herz gewachsen.

© Sam Aronov/ shutterstock.com

Wird Rupert Grint jemals wieder in seine Paraderolle als Rupert Grint schlüpfen? Das sagt er selbst zu einem “Harry Potter”-Comeback.

Die Rolle des Ron Weasley in den “Harry Potter”-Filmen begleitete Schauspieler Rupert Grint (32) über ein Jahrzehnt und machte ihn überhaupt erst berühmt. Kein Wunder also, dass er sich durchaus vorstellen könnte, sollte es jemals eine Fortsetzung des Franchise geben, wieder in seine vertraute alte Rolle zu schlüpfen.

Im Interview mit dem US-Portal “comicbook.com” sagte der 32-Jährige: “Ich weiß nicht. Aber sag niemals nie.” Er würde sicherlich nicht sofort und kategorisch Nein sagen. “Die Rolle war so ein großer Teil meines Lebens und mir sind der Charakter und die Geschichten sehr ans Herz gewachsen. Also klar, ich wäre dabei, wenn die Zeit reif ist dafür”, so Grint. In welcher Funktion werde sich dann zeigen.

Als Papa hat er alle Hände voll zu tun

Mit einer Fortsetzung der “Harry Potter”-Reihe ist in absehbarer Zeit aber ohnehin nicht zu rechnen. Und auch Grint hat im Moment als Neu-Papa sicher alle Hände voll zu tun. Im Mai wurden Grint und seine langjährige Partnerin Georgia Groome (28, “Frontalknutschen”) zum ersten Mal Eltern. Ein halbes Jahr später präsentierte der Schauspieler sein Töchterchen Wednesday in seinem ersten Instagram-Post überhaupt.

Die Geburt seiner Tochter habe Grints Sichtweise auf vieles verändert: “Es hat auf jeden Fall meine Perspektive verändert, aber auch auf hilfreiche Weise. Ich habe nicht ahnen können, wie es ist, Vater zu sein. Es eine ganz andere Art von Liebe”, so der Schauspieler.

SpotOnNews


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“Harry Potter”-Comeback wäre möglich

Rupert Grint
“Harry Potter”-Comeback wäre möglich

Rupert Grint ist Ron Weasley sehr ans Herz gewachsen.

Rupert Grint ist Ron Weasley sehr ans Herz gewachsen.

© Sam Aronov/ shutterstock.com

Wird Rupert Grint jemals wieder in seine Paraderolle als Rupert Grint schlüpfen? Das sagt er selbst zu einem “Harry Potter”-Comeback.

Die Rolle des Ron Weasley in den “Harry Potter”-Filmen begleitete Schauspieler Rupert Grint (32) über ein Jahrzehnt und machte ihn überhaupt erst berühmt. Kein Wunder also, dass er sich durchaus vorstellen könnte, sollte es jemals eine Fortsetzung des Franchise geben, wieder in seine vertraute alte Rolle zu schlüpfen.

Im Interview mit dem US-Portal “comicbook.com” sagte der 32-Jährige: “Ich weiß nicht. Aber sag niemals nie.” Er würde sicherlich nicht sofort und kategorisch Nein sagen. “Die Rolle war so ein großer Teil meines Lebens und mir sind der Charakter und die Geschichten sehr ans Herz gewachsen. Also klar, ich wäre dabei, wenn die Zeit reif ist dafür”, so Grint. In welcher Funktion werde sich dann zeigen.

Als Papa hat er alle Hände voll zu tun

Mit einer Fortsetzung der “Harry Potter”-Reihe ist in absehbarer Zeit aber ohnehin nicht zu rechnen. Und auch Grint hat im Moment als Neu-Papa sicher alle Hände voll zu tun. Im Mai wurden Grint und seine langjährige Partnerin Georgia Groome (28, “Frontalknutschen”) zum ersten Mal Eltern. Ein halbes Jahr später präsentierte der Schauspieler sein Töchterchen Wednesday in seinem ersten Instagram-Post überhaupt.

Die Geburt seiner Tochter habe Grints Sichtweise auf vieles verändert: “Es hat auf jeden Fall meine Perspektive verändert, aber auch auf hilfreiche Weise. Ich habe nicht ahnen können, wie es ist, Vater zu sein. Es eine ganz andere Art von Liebe”, so der Schauspieler.

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Sabotage im Kopf: Wenn Spitzensportler unter Stress versagen



Wie ist das möglich? Greg Norman vergibt 1996 den Sieg in Augusta nach einer großen Führung.

Bild: Imago

Auch Spitzensportler sind nicht immer immun gegen Stress. In besonders brenzligen Situationen kann es zu gravierenden Fehlentscheidungen kommen. Denn die Schwäche im Kopf hat auch sichtbare Folgen für den Rest des Körpers.

Man braucht keinen Kennerblick, um zu sehen: Das 18. Loch des Championship Course in Carnoustie ist eine knifflige Angelegenheit. Denn die gerade, rund 450 Meter lange Linie zwischen Abschlag und Fahne wird in einem von Sandbunkern übersäten und von hohem Gras gesäumten Gelände in mehreren Schleifen von einem Bachlauf durchzogen. Das Gewässer gilt es auf dem Weg zum Grün insgesamt dreimal zu überqueren. Was selbst den besten Golfern der Welt viel Präzision, taktisches Kalkül, Selbstvertrauen und Nervenstärke abverlangt.

Wenn man am letzten Tag einer Prestigeveranstaltung wie den British Open deutlich genug in Führung liegt, kann man sich an dieser Stelle durchaus einen, wenn nicht sogar zwei Patzer erlauben. Doch manchmal spielt der Stress dieser Herausforderung sogar Könnern einen Streich. Weshalb sich in das kollektive Gedächtnis des internationalen Golfpublikums eine Szene eingeprägt hat, die sich an einem späten Sonntagnachmittag im Sommer 1999 abspielte. Da wurde der Franzose Jean van de Velde zum Inbegriff der tragischen Sportlerfigur, als er mit hochgekrempelten Hosenbeinen und einem Schläger in der Hand bis zu den Unterschenkeln im Wasser des Barry Burn stand, in dem er wenige Minuten zuvor seinen Ball versenkt hatte.


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Schimmel in der Wohnung? Dieses neue Start-up hilft Mietern bei Mängeln

Mietminderungen möglich
Schimmel in der Wohnung? Dieses neue Start-up hilft Mietern bei Mängeln

Sehen Sie im Video: Schimmel in der Wohnung? Dieses neue Start-Up hilft Mietern bei Mängeln. Videoquelle: n-tv.de

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Obwohl einige Mängel in der Wohnung offensichtlich sind, werden viele Mieter-Beschwerden von Vermietern einfach ignoriert. Wer sich entscheidet, auf eigenes Handeln weniger Miete zu zahlen, der riskiert eine Kündigung. Ein Start-up bietet nun juristische Hilfe.

Videoquelle: n-tv.de


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Telefonische Krankschreibung wegen Corona-Pandemie erneut möglich

Telefonische Krankschreibung wegen Corona-Pandemie erneut möglich

Menschen in der Dortmunder Innenstadt

Menschen in der Dortmunder Innenstadt

© © 2020 AFP

Angesichts bundesweit steigender Corona-Infektionszahlen ist in den kommenden zweieinhalb Monaten erneut eine telefonische Krankschreibung möglich.

Angesichts bundesweit steigender Corona-Infektionszahlen ist in den kommenden zweieinhalb Monaten erneut eine telefonische Krankschreibung möglich. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beschloss angesichts der bevorstehenden Erkältungs- und Grippesaison am Donnerstag eine ab 19. Oktober geltende Ausnahmeregelung. Danach können vorerst befristet bis zum Jahresende Patienten mit leichten Atemwegserkrankungen telefonisch bis zu sieben Kalendertage krankgeschrieben werden.

Die niedergelassenen Ärzte müssen sich dabei persönlich vom Zustand der Patienten durch eine eingehende telefonische Befragung überzeugen. Eine einmalige Verlängerung der Krankschreibung kann telefonisch für weitere sieben Tage erfolgen.

“Wir haben aktuell eine sich beschleunigende Infektionsdynamik mit dem Covid-19-Virus, zeitgleich aber auch vermehrt grippale Infekte”, erklärte Josef Hecken, unparteiischer Vorsitzender des G-BA. “Diese parallele Entwicklung ist besorgniserregend.”

“Wenn wir in dieser ernsten Situation eines nicht brauchen, sind es volle Wartezimmer”, erklärte Hecken. Allein durch mögliche Kontakte auf dem Weg in die Praxis oder beim Warten in geschlossenen Räumen steige das Ansteckungsrisiko. Die Erfahrungen aus dem Frühjahr mit der telefonischen Krankschreibung hätten gezeigt, wie umsichtig Versicherte damit umgingen.

Von der räumlichen Trennung der Fälle sollen vor allem auch ältere und mehrfach erkrankte Risikopatienten ohne Atemwegsprobleme profitieren. Sie können Hecken zufolge notwendige Arztbesuche und Behandlungen trotz des Pandemiegeschehens wahrnehmen, ohne sich einer erhöhten Ansteckungsgefahr auszusetzen oder Krankheiten zu verschleppen.

Der Gemeinsame Bundesausschuss will rechtzeitig vor Jahresende über eine mögliche Verlängerung der Sonderregelung beraten. Bereits von März bis Ende Mai war eine telefonische Krankschreibung möglich. Außerdem wurde eine solche regionale Sonderregelung im Juni für die Landkreise Gütersloh und Warendorf in Nordrhein-Westfalen erlassen, nachdem es beim Fleischbetrieb Tönnies in Rheda-Wiedenbrück zu einem massiven Corona-Ausbruch gekommen war. Die Regelung galt bis Mitte Juli.

AFP


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Keine Auslandstrips: Australien wirbt für Reisen in der eigenen Heimat

Kaum Einreisen vor 2022 möglich
Keine Auslandstrips: Australien wirbt für Reisen in der eigenen Heimat

On the Road in Australien: Seit einem halben Jahr gilt ein umfassendes Einreiseverbot für alle ausländischen Reisenden.

On the Road in Australien: Seit einem halben Jahr gilt ein umfassendes Einreiseverbot für alle ausländischen Reisenden.

© Till Bartels

Schlechte Nachrichten für alle, die gerne nach Australien reisen möchten: Das beliebte Fernreiseziel schottet sich weiterhin ab. Bewohner des fünften Kontinents sollen die bevorstehenden Sommerferien im eigenen Land verbringen.

Australien wird seinen Bürgern voraussichtlich auch 2021 keine Urlaubsreisen ins Ausland erlauben: Wenn kein Corona-Impfstoff auf den Markt komme, seien Trips etwa nach Europa oder in die USA für die 25 Millionen Einwohner auch im kommenden Jahr keine Option, teilte die Regierung mit.

Das bedeutet im Umkehrschluss für Europäer, die von einer Reise auf den Roten Kontinent träumen, dass sie ihre Pläne vorläufig auf Eis legen müssen. “Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Australien wird derzeit aufgrund fortbestehender Einreisebeschränkungen abgeraten”, heißt es bei den Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amtes in Berlin. 

Die Australier sollen sich nach dem Wunsch der Regierung auf Ferien in der Heimat konzentrieren. Um die eigene Tourismusindustrie anzukurbeln, wurde jetzt eine Kampagne unter dem Titel “Holiday Here This Year” (Urlaub hier dieses Jahr) gestartet. Geworben wird etwa mit Surfunterricht im Badeort Byron Bay oder einer Bootsfahrt zum Great Barrier Reef. In Down Under steht der Sommer vor der Tür. 

Selbst Ortswechsel innerhalb Australiens sind schwierig

“Da unsere internationalen Grenzen voraussichtlich auf absehbare Zeit geschlossen bleiben und die Sommerferien nur noch wenige Monate entfernt sind, rufen wir alle Australier auf (…), etwas Neues auszuprobieren und einen Urlaub in Australien zu buchen”, sagte Tourismusminister Simon Birmingham.

Bislang ist jedoch auch das Reisen innerhalb des Landes schwierig, die Grenzen zwischen den einzelnen Bundesstaaten sind teilweise noch geschlossen. Wie groß die Sehnsucht der Australier nach Flugreisen ist, zeigt der schnelle Ausverkauf eines Panorama-Fluges über den fünften Kontinent, bei dem Start- und Zielflughafen identisch sind.

Am Samstag war eine Boeing 787 von Qantas in Sydney zu einem achtstündigen Rundflug über Australien gestartet. Die Route führte zunächst nordwärts die Küsten der Bundesstaaten New South Wales und Queensland entlang und dann zu dem berühmten Inselberg Uluru im Northern Territory. Der “Flight to nowhere” löste bei Umweltschützern jedoch heftige Kritik aus.

Bislang wurden in Australien rund 27.000 Infektionsfälle bestätigt. Knapp 900 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Die Grenzen des Landes sind seit März geschlossen. 

Weitere Australien-Infos finden Sie unter: www.australia.com/de-de/travel-alerts.html

Lesen Sie auch:

– Reisen nach Australien Das Sehnsuchtsziel auf der Südhalbkugel

– Wie Qantas im Sicherheitsvideo 100 Jahre Fluggeschichte erzählt

– 500 Millionen Jahre Einsamkeit – eine Reise in die Bergwelt Südaustraliens

tib mit DPA


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Johnson: Militär zur Kontrolle von Corona-Regeln möglich

Schärfere Maßnahmen
Johnson: Militär zur Kontrolle von Corona-Regeln möglich

Coronavirus - Großbritannien

Boris Johnson, Premierminister von Großbritannien, verlässt die 10 Downing Street auf dem Weg ins Parlament, um dort vor den Abgeordneten zu erscheinen und die nächsten Schritte zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vorzulegen. Foto: Aaron Chown/PA Wire/dpa

© dpa-infocom GmbH

Großbritannien befinde sich an einem «gefährlichen Wendepunkt» in der Corona-Pandemie, sagt Premier Johnson. Selbst den Einsatz von Militär zur Durchsetzung schärferer Regeln schließt er nicht aus.

Der britische Premier Boris Johnson will zur Kontrolle schärferer Corona-Maßnahmen in England möglicherweise auch das Militär einsetzen.

Man werde die schärferen Corona-Maßnahmen streng überprüfen und bei Verstößen Geldstrafen verhängen, verkündete Johnson am Dienstag im Londoner Parlament. Die Polizei werde dabei präsenter in den Straßen des Landes sein, gegebenenfalls könne zur Verstärkung auch das Militär eingesetzt werden.

Aufgrund der sich zuspitzenden Corona-Krise in Großbritannien verschärft Johnson für England erneut die Schutzvorkehrungen. Pubs und Restaurants sollen von Donnerstag an spätestens um 22 Uhr schließen. Außerdem wird nur noch Service am Tisch erlaubt sein.

Die Regierung weitet zudem die Maskenpflicht aus: Auch in Taxis oder Geschäften soll das Maskentragen künftig verpflichtend sein, genauso wie in Pubs oder Restaurants, wenn man sich gerade nicht an seinem Sitzplatz befindet. Hochzeiten sind nur noch mit 15 Teilnehmern erlaubt. Außerdem forderte Johnson Arbeitnehmer wieder auf, wenn möglich von zuhause zu arbeiten – eine Kehrtwende, nachdem er wochenlang eine große «Back to Office»-Kampagne («Zurück ins Büro») propagiert hatte.

Das Land befinde sich an einem «gefährlichen Wendepunkt», sagte der Premier. In den vergangenen Tagen kamen fast täglich 3500 bis 4400 neue Fälle hinzu, die Zahl der Infektionen verdoppelte sich ungefähr innerhalb von sieben Tagen. Verbreite sich das Virus ungehindert im gleichen Tempo weiter, könnte Großbritannien Mitte Oktober fast 50 000 Fälle pro Tag zählen, warnen führende Gesundheitsexperten.

Die neuen Vorgaben sollen voraussichtlich sechs Monate lang gelten. «Diese Regeln werden nur funktionieren, wenn sich alle daran halten», betonte Johnson. Für den Fall, dass die Infektionszahlen weiter ansteigen, stellte der konservative Politiker eine Verschärfung der Maßnahmen in Aussicht.

Die neuen Maßnahmen gelten für England, da in Schottland, Nordirland und Wales die regionalen Regierungen darüber bestimmen. Nach einem Treffen mit den Ministern der anderen Landesteile kündigte Johnson jedoch an, dort würden ähnliche Maßnahmen getroffen. Nordirland und Schottland gehen allerdings noch einen deutlich Schritt weiter: Dort sollen sich Angehörige verschiedener Haushalte bis auf wenige Ausnahmen nicht mehr besuchen dürfen.

dpa


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