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Twitch-Star «Knossi» kommt ins Fernsehen

Täglich frisch geröstet
Twitch-Star «Knossi» kommt ins Fernsehen

Die Krone ist sein Markenzeichen: Jens «Knossi» Knossalla. Foto: Christoph Hardt/Geisler-Fotopress/dpa
© dpa-infocom GmbH

24.01.2021, 17:07 Uhr

Wem das Wort «Twitch» etwas sagt, der kennt auch Jens «Knossi» Knossalla. Mehr als 1,5 Millionen folgen dem Web-Star. Im Windschatten der RTL-Dschungelshow beginnt nun seine TV-Karriere.

Millionen kennen ihn von der Streaming-Plattform Twitch: Die Internet-Größe Jens «Knossi» Knossalla bekommt eine Fernsehsendung. Es ist eine neue Show bei RTL. «Mehr als zehn Jahre habe ich dafür gekämpft, eine Late-Night-Show zu moderieren und nun soll es soweit sein», wird Knossalla in einer RTL-Mitteilung zitiert.

Die ersten beiden Folgen seines Formats «Täglich frisch geröstet» laufen am Dienstag und Donnerstag. Sie werden live ausgestrahlt, um 23.15 Uhr im Anschluss an die RTL-Dschungelshow. Die Idee für «Täglich frisch geröstet» stammt von Stefan Raab. Er freue sich riesig auf die Zusammenarbeit mit seinem Vorbild, meinte Knossalla.

Der selbst ernannte «König des Internets», dessen Markenzeichen eine goldene Krone ist, wurde auf der Streaming-Plattform Twitch zum Star und hat sich mittlerweile eine beachtliche Fangemeinde aufgebaut: Auf Twitch folgen dem Baden-Württemberger 1,5 Millionen, auf Instagram 1,3 Millionen und auf Youtube rund 1,2 Millionen Menschen.

Twitch wurde 2011 als Live-Streaming-Videoportal gegründet, hauptsächlich für das Übertragen von Videospielen. 2014 übernahm der Internetriese Amazon die Plattform für fast eine Milliarde US-Dollar. Auf Twitch können Nutzer nachvollziehen, was bestimmte Stars auf ihrem eigenen Bildschirm sehen, etwa bei Videospielen oder Schachpartien.

Angemeldete User haben die Möglichkeit, während eines Streams Geld zu spenden oder die Kanäle ihrer Idole kostenpflichtig zu abonnieren. Das Geld soll auch dazu dienen, dass die Stars davon leben und weiter für ihre Fans streamen können.

Die von Raab TV produzierte Show folgt dem klassischen Late-Night-Konzept mit Live-Band, wechselnden Gästen und kurzen Einspielern. Die Show moderieren zu dürfen, sei für ihn ein unglaubliches Gefühl, sagte der 34-Jährige vor wenigen Tagen in einem seiner Streams, mittlerweile auch auf seinem Youtube-Kanal zu sehen. In dem Video versprach Knossalla auch, dass er seine Twitch-Aktivitäten trotz des neuen Jobs nicht vernachlässigen werde.

In der Vergangenheit ist Knossi jedoch auch in die Kritik geraten: Immer wieder musste er sich den Vorwurf gefallen lassen, Jugendliche durch Casino-Streams zum Glückspiel zu verleiten. Nach einer ZDF-Reportage veröffentlichte der Influencer auf seinem YouTube-Kanal eine Stellungnahme, in der er erklärte, künftig keine Glücksspiel-Streams mehr zu produzieren. Er habe sich viele Gedanken gemacht und sei zu dem Schluss gekommen, dass er die Ausstrahlung seiner Casino-Formate nicht mehr mit sich selbst vereinbaren könne.

dpa

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Twitch-Star «Knossi» kommt ins Fernsehen

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Twitch-Star «Knossi» kommt ins Fernsehen

Die Krone ist sein Markenzeichen: Jens «Knossi» Knossalla. Foto: Christoph Hardt/Geisler-Fotopress/dpa
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24.01.2021, 17:07 Uhr

Wem das Wort «Twitch» etwas sagt, der kennt auch Jens «Knossi» Knossalla. Mehr als 1,5 Millionen folgen dem Web-Star. Im Windschatten der RTL-Dschungelshow beginnt nun seine TV-Karriere.

Millionen kennen ihn von der Streaming-Plattform Twitch: Die Internet-Größe Jens «Knossi» Knossalla bekommt eine Fernsehsendung. Es ist eine neue Show bei RTL. «Mehr als zehn Jahre habe ich dafür gekämpft, eine Late-Night-Show zu moderieren und nun soll es soweit sein», wird Knossalla in einer RTL-Mitteilung zitiert.

Die ersten beiden Folgen seines Formats «Täglich frisch geröstet» laufen am Dienstag und Donnerstag. Sie werden live ausgestrahlt, um 23.15 Uhr im Anschluss an die RTL-Dschungelshow. Die Idee für «Täglich frisch geröstet» stammt von Stefan Raab. Er freue sich riesig auf die Zusammenarbeit mit seinem Vorbild, meinte Knossalla.

Der selbst ernannte «König des Internets», dessen Markenzeichen eine goldene Krone ist, wurde auf der Streaming-Plattform Twitch zum Star und hat sich mittlerweile eine beachtliche Fangemeinde aufgebaut: Auf Twitch folgen dem Baden-Württemberger 1,5 Millionen, auf Instagram 1,3 Millionen und auf Youtube rund 1,2 Millionen Menschen.

Twitch wurde 2011 als Live-Streaming-Videoportal gegründet, hauptsächlich für das Übertragen von Videospielen. 2014 übernahm der Internetriese Amazon die Plattform für fast eine Milliarde US-Dollar. Auf Twitch können Nutzer nachvollziehen, was bestimmte Stars auf ihrem eigenen Bildschirm sehen, etwa bei Videospielen oder Schachpartien.

Angemeldete User haben die Möglichkeit, während eines Streams Geld zu spenden oder die Kanäle ihrer Idole kostenpflichtig zu abonnieren. Das Geld soll auch dazu dienen, dass die Stars davon leben und weiter für ihre Fans streamen können.

Die von Raab TV produzierte Show folgt dem klassischen Late-Night-Konzept mit Live-Band, wechselnden Gästen und kurzen Einspielern. Die Show moderieren zu dürfen, sei für ihn ein unglaubliches Gefühl, sagte der 34-Jährige vor wenigen Tagen in einem seiner Streams, mittlerweile auch auf seinem Youtube-Kanal zu sehen. In dem Video versprach Knossalla auch, dass er seine Twitch-Aktivitäten trotz des neuen Jobs nicht vernachlässigen werde.

In der Vergangenheit ist Knossi jedoch auch in die Kritik geraten: Immer wieder musste er sich den Vorwurf gefallen lassen, Jugendliche durch Casino-Streams zum Glückspiel zu verleiten. Nach einer ZDF-Reportage veröffentlichte der Influencer auf seinem YouTube-Kanal eine Stellungnahme, in der er erklärte, künftig keine Glücksspiel-Streams mehr zu produzieren. Er habe sich viele Gedanken gemacht und sei zu dem Schluss gekommen, dass er die Ausstrahlung seiner Casino-Formate nicht mehr mit sich selbst vereinbaren könne.

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Spahn: “Laschet ist der natürliche Kanzlerkandidat”

Berlin. Eine Woche nach der Wahl des neuen CDU-Vorsitzenden Armin Laschet hat sein Stellvertreter Jens Spahn den Parteichef als natürlichen Kanzlerkandidaten bezeichnet.

“Armin Laschet führt unsere CDU, und er ist damit der natürliche Kanzlerkandidat”, sagte der Bundesgesundheitsminister der “Bild am Sonntag”. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Laschet und CSU-Chef Markus Söder hatten sich darauf festgelegt, den gemeinsamen Kanzlerkandidaten beider Parteien erst nach den Landtagswahlen im März zu küren. Beide gelten als Anwärter, wobei der bayerische Ministerpräsident Söder öffentlich noch keinen Anspruch auf das Amt erhoben hat.
Spahn hatte vor kurzem Berichte zurückgewiesen, er sondiere in der Union eigene Chancen als Kanzlerkandidat. Nun sagte er: “Ich habe 2018 für den CDU-Vorsitz kandidiert. Ich war bereit, Verantwortung zu übernehmen, mit allem, was daraus folgt. Heute konzentriere ich mich darauf, die größte Gesundheitskrise in der Geschichte der Bundesrepublik zu bewältigen.”
Aus der damaligen CDU-Vorsitzendenwahl war Annegret Kramp-Karrenbauer als Siegerin hervorgegangen. Vor einer Woche wurde ihr Nachfolger gewählt. Spahn hatte dabei Laschet unterstützt und war auf dem Digital-Parteitag zu dessen Stellvertreter gewählt worden, allerdings mit schwachem Ergebnis.

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Author: dpa

Spahn: “Laschet ist der natürliche Kanzlerkandidat”

Berlin. Eine Woche nach der Wahl des neuen CDU-Vorsitzenden Armin Laschet hat sein Stellvertreter Jens Spahn den Parteichef als natürlichen Kanzlerkandidaten bezeichnet.

“Armin Laschet führt unsere CDU, und er ist damit der natürliche Kanzlerkandidat”, sagte der Bundesgesundheitsminister der “Bild am Sonntag”. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Laschet und CSU-Chef Markus Söder hatten sich darauf festgelegt, den gemeinsamen Kanzlerkandidaten beider Parteien erst nach den Landtagswahlen im März zu küren. Beide gelten als Anwärter, wobei der bayerische Ministerpräsident Söder öffentlich noch keinen Anspruch auf das Amt erhoben hat.
Spahn hatte vor kurzem Berichte zurückgewiesen, er sondiere in der Union eigene Chancen als Kanzlerkandidat. Nun sagte er: “Ich habe 2018 für den CDU-Vorsitz kandidiert. Ich war bereit, Verantwortung zu übernehmen, mit allem, was daraus folgt. Heute konzentriere ich mich darauf, die größte Gesundheitskrise in der Geschichte der Bundesrepublik zu bewältigen.”
Aus der damaligen CDU-Vorsitzendenwahl war Annegret Kramp-Karrenbauer als Siegerin hervorgegangen. Vor einer Woche wurde ihr Nachfolger gewählt. Spahn hatte dabei Laschet unterstützt und war auf dem Digital-Parteitag zu dessen Stellvertreter gewählt worden, allerdings mit schwachem Ergebnis.

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Author: dpa

Medikamente gegen Coronavirus: Diese Mittel sind so wichtig wie die Impfstoffe

In Israel sollen bereits 38 Prozent der Bevölkerung geimpft sein, in den Vereinigten Arabischen Emiraten rund 22 Prozent (Daten von „Ourworldindata.org“, Stand: 21. Januar). Deutschland steht derzeit bei etwa 1,4 Millionen Geimpften, das sind etwa 1,6 Prozent der Bevölkerung (Stand: 20. Januar).In den meisten Teilen der Welt wird es noch sehr lange dauern, bis ausreichend viele Impfdosen gespritzt wurden und ein Ende der Pandemie in Sicht ist. Schätzungen reichen hierzulande von acht Monaten bis zu vier Jahren, ehe der größte Teil der deutschen Bevölkerung eine Impfung erhalten hat. Andernorts könnte es wesentlich länger dauern. Hohe Kosten, komplexe Logistik und vertragliche Vereinbarungen könnten dazu führen, dass gerade die ärmsten Länder noch Jahre auf die ersten Impfdosen warten müssen.Allein auf den Impfungen sollten wir uns nicht ausruhen. Aus drei Gründen ist es wichtig, den Blick auf andere Medikamente nicht zu verlieren:Viele Menschen müssen noch lange auf eine Impfung warten.Wie lange der Impfschutz anhält, ist aufgrund fehlender Langzeitstudien noch unklar.Nicht jeder Geimpfte entwickelt eine Immunität. Bisherige Studien haben gezeigt, dass etwa das Biontech-Vakzin bei fünf von 100 Menschen keine Wirkung zeigt. Bei Moderna ist es ähnlich. Sie können sich trotz Impfung mit Covid-19 anstecken.Die wichtigsten Waffen im Kampf gegen die Pandemie sind daher nicht nur die neuen Impfstoffe. Gerade für Menschen, die bereits an Covid-19 erkrankt sind, muss auch die Forschung an Medikamenten weitergehen, die bei der Behandlung der Krankheit zum Einsatz kommen oder kommen könnten.Ivermectin: dämmt Übertragung ein, verbessert ÜberlebenschancenIvermectin wird gegen Kopfläuse, Krätze und die Flusskrankheit eingesetzt. Australische Wissenschaftler beobachteten bereits im April auch Erfolge im Kampf gegen Sars-CoV-2: “Wir haben herausgefunden, dass bereits eine einzige Dosis die gesamte virale RNA entfernen kann, innerhalb von 48 Stunden”, erklärte Studienleiterin Kylie Wagstaff.Die Medizinerin arbeitet am Discovery Institute der australischen Monsah-Universität in Melbourne. “Bereits nach 24 Stunden bemerkten wir eine signifikante Reduktion des Erbguts”, sagte sie weiter. Das Mittel soll die Übertragung von Covid-19 eindämmen. Patienten mit einem leichten bis mittelschweren Verlauf könnten mit dem Mittel schneller genesen, bei Schwerstkranken könnten die Überlebenschancen steigen.Dexamethason: verbessert Überlebenschancen schwerstkranker PatientenDexamethason ist ein Kortison-Präparat. Üblicherweise kommt es im späten Stadium der Erkrankung zum Einsatz, wenn eine sogenannte Hyperinflammation droht. Das ist eine Überreaktion des Immunsystems, die tödlich verlaufen kann. Das Mittel unterdrückt die Immunzellen. Damit steigt jedoch das Risiko für weitere Komplikationen, wenn zu Covid-19 eine weitere bakterielle Infektion hinzukommt, da die immunologischen Abwehrkräfte gehemmt sind.Heparin: verbessert Überlebenschancen, reduziert Wahrscheinlichkeit für künstliche BeatmungHeparin verdünnt das Blut. Sie kommen bei der Behandlung von Covid-19-Patienten auf der Intensivstation zum Einsatz, denn Blutgerinnsel sind ebenso gefährlich für sie wie Lungenschäden. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin empfiehlt Heparin als besten Blutverdünner bei Covid-19.Eine Studie des Mount Sinai Hospital in New York kommt zu dem Ergebnis, dass die Behandlung mit Blutverdünnern mit einer halbierten Todesrate einhergeht. Das Risiko für eine künstliche Beatmung konnten entsprechende Mittel um etwa 30 Prozent reduzieren. Daten von 4389 Patienten waren dafür ausgewertet worden.Remdesivir: soll Dauer der Symptome verkürzenRemdesivir ist ursprünglich ein Medikament zur Behandlung von Ebola. Zu Beginn der Pandemie schien es ein vielversprechendes Mittel im Kampf gegen Sars-CoV-2 zu sein, das die Dauer der Symptome verkürzen sollte. Eine von der WHO veranlasste Studie legt jedoch nahe, dass der Viren-Hemmer kaum Effekt auf die Genesung von Erkrankten hat. Untersucht hatten Forscher nicht nur Remdesivir, sondern auch die Therapiemittel Hydroxychloroquine und Lopinavir. Der Nutzen der überprüften Medikamente sei “enttäuschend wenig erfolgversprechend”, heißt es. Die Studie legt nahe, dass in Zukunft an Alternativen zu Remdesivir geforscht werden muss.Prophylaxe und “Long Covid”: Zwei Bereiche, in denen weitere Forschung notwendig istWichtig ist die Suche nach einem Medikament, das bereits den Ausbruch von Covid-19 verhindern kann. Ein solches Prophylaxe-Mittel könnte nach dem Vorbild von Präparaten entwickelt werden, die bereits gegen Grippe oder Tollwut zum Einsatz kommen. Das Medikament würden entweder Patienten bekommen, die sich in einem besonders frühen Infektionsstadium befinden. Oder es könnte prophylaktisch verabreicht werden an Menschen mit einem hohen Risiko, die sich nicht infiziert haben, etwa Mitarbeiter in Kliniken und Pflegeheimen, in denen es zu einem Ausbruch gekommen ist. Mehrere solcher Medikamente werden aktuell bereits in klinischen Studien getestet.Außerdem brauchen wir bessere Therapien für “Long Covid”-Patienten: Ein Teil der Covid-19-Patienten klagt über langfristige Folgen, auch wenn ihre Ansteckung bereits mehrere Monate zurückliegt und sie eigentlich als genesen gelten. Zu dem Beschwerden zählen chronische Erschöpfung, Muskelschwäche, Nierenprobleme, Schlafstörungen oder eine geschwächte Lunge. Eine Studie an 1700 Patienten hat gezeigt, dass ganze 76 Prozent an solchen Langzeitfolgen litten. Auch sie benötigen in Zukunft passende Medikamente.Antikörper, Leukämie-Mittel, TRIM-Proteinen: Daran forschen die DeutschenKöln, Marburg, Tübingen: neutralisierende Antikörper gegen Sars-CoV-2Sogenannte neutralisierende Antikörper binden sich an ein Virus und verhindern, dass es eine Zelle infiziert. Auf diesem Gebiet forschen Wissenschaftler aus Köln, Marburg und Tübingen. Sie haben im April 2020 eine Studie mit 1077 Teilnehmern gestartet, die einen speziellen Antikörper entweder als Infusion oder Inhalation verabreicht bekamen. Beide Methoden zeigten Wirkung, eine Phase-3-Studie an mehr Probanden soll folgen.In Zukunft könnte das Blutplasma von Menschen, die Covid-19 überstanden haben, bei der Therapie anderer Patienten zum Einsatz kommen. Denn dieses Plasma enthält Antikörper, die Sars-CoV-2 erfolgreich bekämpft haben. Eine solche Behandlung ist bei Masern und Mumps bereits möglich. An einem entsprechenden Vorgehen bei Covid-19-Patienten forschen Experten des Paul-Ehrlich-Instituts in Langen in Zusammenarbeit mit der Berliner Charité und der Uniklinik Dresden.Jena: Forscher untersuchen Leukämie-MedikamentDas Leukämie-Mittel Ruxolitinib könnte auch bei Covid-19 helfen, Patienten vor einer lebensbedrohliche Blutvergiftung (Sepsis) zu schützen. Bei einem schweren Verlauf von Covid-19 kann eine Sepsis als Komplikation auftreten. Hämatologen des Universitätsklinikums Jena haben zusammen mit dem Direktor der Klinik für Innere Medizin II am Schwarzwald-Baar-Klinikum Villingen-Schwenningen im Mai 2020 eine Studie gestartet. Ziel ist es, das Mittel an 200 Patienten zu testen.Tübingen: Vermehrung des Virus stoppenForscher der Universität Tübingen sind auf der Suche nach einem Mittel, das das Enzym GK1 hemmt und so die Ausbreitung des Coronavirus im Körper stoppen kann. Infrage kommt unter anderem ein Stoff, der nachweislich die Vermehrung von E-coli-Bakterien hemmt. Diese sind bekannte Auslöser einer Magen-Darm-Erkrankung. Bislang fand die Untersuchung ausschließlich im Computermodell statt. Als nächster Schritt folgen Experimente im Reagenzglas, ehe an Patienten geforscht wird.Erlangen-Nürnberg: Sars-CoV-2 eindämmenArmin Ensser von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg untersucht, welche Rolle sogenannte TRIM-Proteine bei der Eindämmung von Sars-CoV-2 spielen. Bereits bekannt ist, dass diese Proteine die Vermehrung von RNA- und DNA-Viren beeinflussen können. „TRIM-Proteine können die virale Replikation hemmen. Beispielsweise sorgen sie für den Abbau von viralen Komponenten oder sie verstärken die angeborene Immunantwort“, erklärt Ensser. Es gibt mehr als 70 solcher Proteine im Körper – welche davon bei Covid-19 eine Rolle spielen, ist noch unklar.

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Author: FOCUS

Spahn: “Laschet ist der natürliche Kanzlerkandidat”

Berlin. Eine Woche nach der Wahl des neuen CDU-Vorsitzenden Armin Laschet hat sein Stellvertreter Jens Spahn den Parteichef als natürlichen Kanzlerkandidaten bezeichnet.

“Armin Laschet führt unsere CDU, und er ist damit der natürliche Kanzlerkandidat”, sagte der Bundesgesundheitsminister der “Bild am Sonntag”. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Laschet und CSU-Chef Markus Söder hatten sich darauf festgelegt, den gemeinsamen Kanzlerkandidaten beider Parteien erst nach den Landtagswahlen im März zu küren. Beide gelten als Anwärter, wobei der bayerische Ministerpräsident Söder öffentlich noch keinen Anspruch auf das Amt erhoben hat.
Spahn hatte vor kurzem Berichte zurückgewiesen, er sondiere in der Union eigene Chancen als Kanzlerkandidat. Nun sagte er: “Ich habe 2018 für den CDU-Vorsitz kandidiert. Ich war bereit, Verantwortung zu übernehmen, mit allem, was daraus folgt. Heute konzentriere ich mich darauf, die größte Gesundheitskrise in der Geschichte der Bundesrepublik zu bewältigen.”
Aus der damaligen CDU-Vorsitzendenwahl war Annegret Kramp-Karrenbauer als Siegerin hervorgegangen. Vor einer Woche wurde ihr Nachfolger gewählt. Spahn hatte dabei Laschet unterstützt und war auf dem Digital-Parteitag zu dessen Stellvertreter gewählt worden, allerdings mit schwachem Ergebnis.

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Author: dpa

Organisation des douanes maliennes : un vaste maillage du territoire

L’adoption en 1995 de nouveaux textes organiques a entraîné des réformes importantes au sein de l’organisation de la douane malienne. Au niveau des subdivisions régionales, on assista à la création des directions régionales ainsi qu’à la suppression des subdivisions. Dans le cadre de la modernisation le service des douanes a bénéficié de la construction des services centraux de la direction générale des douanes de Bamako, de la direction des enquêtes douanières, des bureaux principaux et des bureaux secondaires dans différentes localités du Mali.

La douane  est une administration de régulation des séchages, chargée de faciliter et de sécuriser le flux de marchandises. Elle s’adapte en permanence aux évolutions du commerce et au transport des marchandises pour jouer pleinement son rôle de régulation économique au service des entreprises et, au-delà de l’ensemble de la collectivité nationale.
Elle est d’abord une administration capable d’optimiser l’exploitation des informations dont elle dispose, grâce à un fonctionnement en réseau sur l’ensemble de ses fonctions de contrôle associées à des bases de données puissantes et une connaissance préalable des opérateurs économiques Ainsi, l’administration des douanes au Mali a subi des mutations au fil du temps pour dynamiser ses performances. Aussi, les douanes maliennes sont constituées d’une direction générale, de directions régionales, des services spécialisés ou bureaux spécialisés, les services extérieurs.
La direction générale est un organe de conception et d’étude. Elle dirige, coordonne, anime et contrôle l’activité du service, et est dirigé par un directeur général nommé par décret pris en conseil des ministres sur proposition du ministre de l’Economie et des Finances. Le directeur général des douanes est assisté et secondé d’un directeur général adjoint qui le remplace de plein droit en cas de vacance, d’absence ou d’empêchement.
Le directeur général adjoint est nommé par arrêté du ministre chargé des Douanes. L’arrêté de nomination fixe également ses attributions spécifiques.
La direction générale des douanes comprend en staff : le Bureau de contrôle interne (BCI), le Centre informatique et statistique, le Centre de formation et de perfectionnement et le Centre de formation et de perfectionnement.
Le Bureau du contrôle interne (BCI) est chargé, entre autres, de contrôler les services de la douane, analyser les rapports d’activités des structures ; formuler toutes propositions visant à améliorer l’organisation et le rendement du service… Quant au Centre de formation et de perfectionnement, il est chargé, en rapport avec les structures compétentes, d’identifier les besoins en formation et perfectionnement des agents ; programmer les stages et formations des agents des douanes. Le Bureau études, appui et communication est chargé d’assister le directeur général des douanes en matière d’étude et de conception ; apporter un appui conseil aux structures de la douane pour l’atteinte des objectifs de performance ; tenir et exploiter la boite à suggestions du service.
A côté de services en staff, il y a les services en ligne composés de directions. Elles sont au nombre de sept : la direction de l’informatique et de la statistique ; la direction de l’administration des ressources humaines, des finances et du matériel (en rapport avec la direction des finances et du matériel de la direction des ressources humaines du ministère chargé des Douanes) ; la direction de la règlementation du contentieux et des relations internationales ; la direction des recettes, de la planification et des programmes de vérification, la direction du contrôle après dédouanement, la direction de la facilitation et du partenariat avec les entreprises, la direction du renseignement et des enquêtes douanières.
Au sein de l’administration douanière il existe aussi les services régionaux ou direction régionales : crées par décret n 95/063/P-RM du 15 février 1995, les directions régionales constituent des organes de coordination, de contrôle déconcentré de la direction générale des douanes qu’elles représentent. Elles relèvent techniquement de la direction générale. Il existe une direction régionale au chef-lieu de chaque région. Chaque direction comporte des services de bureaux et service de brigande. L’article 4 du même décret stipule également qu’il est créé au niveau subrégional : des bureaux de douanes, des brigades de douanes, des postes de douanes.
Pour mieux réussir ses missions fiscales, économiques et de lutte contre la fraude, la douane dispose aussi de bureaux spécialisés. Les services spécialisés sont des bureaux spécialisés à compétence afférentes à certains produits ou à certaines opérations douanières. Ces bureaux sont implantés à Bamako en raison de leur caractère spécifique. Ils sont au nombre de six : le Guichet unique pour le Bureau des exonérations douanières et des Maliens de l’extérieur ; le Bureau des régimes économiques (BRE), le Bureau des produits pétroliers (BPP), le Bureau de contrôle du transit (BCT) Bureau des exonérations douanières et des Maliens de l’extérieur, le Bureau de Sadiola.
La douane malienne est aussi présente à l’extérieur, notamment au Port d’Abidjan, et de Dakar. Elle est en rapport avec les administrations douanières des pays d’accueil, elle veille à la régularité des opérations ayant trait à la conduite en douane des marchandises à destination du Mali. Ils sont fermés à toutes les opérations de dédouanement de marchandises. Ses services extérieurs sont constitués d’une section manifeste et transbordement, une section des acquis à caution, une section brigade, un secrétariat..
La Rédaction
Source: Aujourd’hui 


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Author: bamada.net

GlobalWafers erhöht Angebot für Siltronic-Aktionäre nochmals

Der taiwanesische Chip-Zulieferer GlobalWafers hat sein Übernahmeangebot für den deutschen Waferhersteller Siltronic nochmals aufgestockt.

Statt wie zuletzt 140 Euro würden nun für alle ausstehenden Siltronic-Stammaktien 145 Euro pro Aktie angeboten, wie GlobalWafers am Samstag mitteilte. Dies sei nun das “endgültige Übernahmeangebot”, hieß es. Erst am Freitag hatte GlobalWafers die Offerte von 125 auf 140 Euro erhöht.

Alle anderen Bedingungen des Übernahmeangebots blieben unverändert. Die Aktionäre können damit weiterhin bis zum 27. Januar überlegen, ob sie die Offerte annehmen. Wafer sind dünne Scheiben aus Silizium, die als Grundplatte für elektronische Bauelemente dienen.Der Großaktionär WACKER CHEMIE hatte bereits im Dezember vertraglich zugesichert, seinen knapp 31 Prozent Anteil an Siltronic abzugeben, was knapp 1,2 Milliarden Euro in die Kasse spülen würde. Zudem hatte GlobalWafers im Dezember eine Mindestannahmeschwelle von 65 Prozent genannt. Insgesamt hält der Konzern laut der Mitteilung vom Freitag derzeit 4,53 Prozent an Siltronic.Für den Fall, dass es zu einer erfolgreichen Übernahme kommt, hatte GlobalWafers angekündigt, dass deutsche Siltronic-Standorte bis Ende 2024 vor Schließungen ebenso geschützt sind wie die Mitarbeiter in Deutschland vor betriebsbedingten Kündigungen.

/brd/DP/nasMÜNCHEN (dpa-AFX)


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